Deutscher fällt in den Krater

Ein Deutscher ist bei einer Besteigung des Vulkan Agung auf, Bali in den Krater gerutscht und wurde dabei verletzt.

13.08.2017 Deutscher fällt in den Krater

Der Deutsche machte sich mit zwei Begleitern am 08. August auf den Weg zum Krater. Trotz Warnung verzichteten die drei Männer auf einen Führer. Dieses wurde ihnen dann zum Verhängnis.

Die kleine Gruppe der Deutschen machte sich gegen 2 Uhr morgens auf den Weg zu Besteigung des Vulkans. Die drei Deutschen (17 und 19 Jahre alt) erreichten in den frühen Morgenstunden den Krater. Ein Siebzehnjähriger verlor den Halt und stürzte 15 Meter in den Krater hinab.

Begleiter machten Fehler

Deutscher fällt in den Krater

Deutscher fällt in den Krater

Die beiden anderen Deutschen wollten den abgestürzten zu Hilfe kommen und kletterten in den Krater hinein. Doch nun waren alle drei im Krater gefangen, da es ihnen nicht gelang, wieder hinauszuklettern.

Gegen 6 Uhr kam eine weitere Gruppe in Begleitung eines Führers an den Krater. Der Führer hörte aus dem Krater Geräusche und nahm an, dass es sich um eine Ziege handelte, die im Krater auf Nahrungssuche war. Erstaunt stellte er fest, als er über den Kraterrand schaute, dass in diesem drei Touristen gefangen waren. Er informierte ein Rettungsteam.

40 Retter machten sich auf den Weg

Nachdem die Retter informiert wurden, machten sich 40 Führer gemeinsam auf den Weg, um den eingeschlossenen aus dem Krater zu helfen. Der Verletzte 17-Jährige wurde mit einer Barre aus dem Krater gezogen. Er hatte eine blutende Kopfverletzung und mehrere schmerzende Prellungen am Knie und dem Handgelenk.

Niemals allein auf Vulkanwanderung

Wenn man als Tourist die Vulkanlandschaft bewundern möchte, sollte man auf einen Führer zurückgreifen. Dieser kostet zwar ein wenig Geld, jedoch kennt er in der Regel auch noch einige Highlights, die man als Tourist so nicht sehen würde. Will man dennoch auf einen Führer verzichten, empfiehlt es sich einer größeren Gruppe anzuschließen. Sollte etwas passieren, hat man so bessere Chancen sofort Hilfe zu erhalten.

Die zwei anderen Jugendlichen machten einen großen Fehler. Es hätten niemals beide gleichzeitig absteigen dürfen. Erst wenn klar ist, dass man auch wieder herauskommt, hätte der Dritte nachsteigen dürfen. Somit hatten sie jede Möglichkeit, um weitere Hilfe zu holen, verspielt.  

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