Indonesien unentschlossen bei UNESCO Übereinkommen

Indonesien zählt wohl als reichstes Land an Kulturschätzen die unter Wasser liegen.

Die UNESCO hat 2001 ein Abkommen vorgeschlagen wo besondere Schutzzonen für Kulturschätze die unter den Meeren liegen vereinbart werden sollten. Im Mai dieses Jahres haben 31 Staaten dieses Abkommen unterzeichnet. Das einzige Asiatische Land was dieser Vereinbarung zustimmte ist Kambodscha.

In Indonesien wird in den letzten Tagen heiß Diskutiert ob und in welcher Form man diese Vereinbarung unterzeichnen kann.

Ein großer Streitpunkt ist, der Verbot der kommerziellen Nutzung dieser Schutzregionen. Damit sieht Indonesien ein Verlust von Einnahmequelle für die nahe Zukunft.

Weiterhin ist in dieser Vereinbarung festgehalten, die Verpflichtung zur Bewahrung des Unterwasser-Kulturerbe,  sowie Ausbildung und Austausch von Informationen.

Das die kommerzielle Nutzung von seitens der Nichtunterzeichner zugestimmt wird ist wohl sehr fraglich, da dieses ein wichtige Touristeneinnahmequelle sein kann. Siehe Pyramiden von Ägypten oder Mexiko! Man sollte deswegen versuchen einen Konsens zu finden um diese Wertvollen Kulturgütern zu schützen und diese aber auch zu Gunsten des jeweiligen Landes in dem dieses sich befinden vermarkten zu können.

Sicherlich muss die Ausplünderung dieser Gebiete geschützt werden, dieses kann aber nur geschehen, wenn erstens Geld dafür vorhanden ist und zweitens auch ein Interesse besteht diese Gebiete zu schützen.

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