Superjets für Indonesien


Suchoi findet Kundschaft

Durchbruch in Farnborough: Im Schatten von Boeing und Airbus sichert sich der russische Flugzeugbauer Suchoi einen beachtlichen Großauftrag. Die Russen drängen mit ihrem Superjet ins heiß umkämpfte Regional-Geschäft.

Der ganze Stolz Russlands: Ein Superjet 100, eingerahmt von Flugbegleiterinnen. (Foto: REUTERS) Foto-Quelle: ntv.de
Der ganze Stolz Russlands: Ein Superjet 100, eingerahmt von Flugbegleiterinnen. (Foto: REUTERS) Foto-Quelle: ntv.de

Der russische Flugzeugbauer Suchoi liefert 30 Flugzeuge des neuen Typs Superjet-100 an die indonesische Gesellschaft Kartika Airlines. Der Vertrag hat einen Wert von 951 Mio. US-Dollar, teilte der Hersteller in Moskau mit.

Der Superjet-100 ist das erste seit dem Ende der Sowjetunion neuentwickelte Passagierflugzeug Russlands. Suchoi-Präsident Wladimir Prissjaschnjuk nannte den Vertrag mit Kartika einen Durchbruch. Es sei zu hoffen, dass das in seiner Klasse international vergleichsweise preiswerte Flugzeug nun noch mehr Abnehmer in Südostasien finde.

Der Hersteller Suchoi gehört zur staatlichen Holding UAC, mit der Russland auf dem internationalen Markt wieder konkurrenzfähig werden will. Künftig sollen jährlich bis zu 70 Maschinen in der Stadt Komsomolsk am Amur rund 7000 Kilometer östlich von Moskau produziert werden.

Originalbericht: ntv.de
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