In Facebook Schule kritisiert – Schule schmiss Schüler raus

Wer in Indonesien öffentlich Kritik übt, kann es ganz schnell mit dem Gesetz oder eben wie in diesem Fall mit dem Rausschmiss aus der Schule zu tun bekommen.

5 Schüler kritisierten in Facebook Ihrer Lehrer und wurden daraufhin vom Schulleiter von der Schule verwiesen!

Die Schüler kritisierten die Haltung der Lehrer und der Schulleitung gegenüber von Gewalt an dieser Schule. So wurde einer der Beteiligten mit einer Rasierklinge geritzt und seine Schnürsenkel zerschnitten. Als er sich daraufhin vertrauensvoll an einen Lehrer wandte unternahm dieser nichts.

Daraufhin veröffentlichten die Schüler diesen Vorfall über Facebook!

Daraufhin schmiss der Schulleiter diese Schüler kurzerhand von der Schule.

Die Schulleitung, die wie es scheint nun von dem Presserummel überrascht wurde, forderte von den Schülern nun eine Entschuldigung und verwies auf das Informationstechnologie und elektronischen Transaktion Gesetz, das eine mögliche 6-jährige Freiheitsstrafe und eine Geldstrafen von Rp 1 Mrd. (87.400 €) für solche vergehen vorsieht.

Im letzten Jahr wurde ein Fall bekannt, wo eine Patientin ein Krankenhaus per Email belasstete, nicht ordentlich gearbeitet zu haben. Daraufhin verklagte das Krankenhaus die ehemalige Patienten und der Richter gab dem Krankenhaus recht. Die Frau wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Viele Menschen nahmen Solidarität und sammelten Münzen und kippten die fällige Summe vor den Eingangsbereich des Krankenhauses aus.

Gewalt an Schulen ist hier in Indonesien, wie auch in anderen Ländern an der Tagesordnung. Das Beweisen auch immer wiederkehrende Berichte der Medien. Trotzdem kann man wohl von einer Schule erwarten, dass diese alles unternimmt um Kinder die in Ihre Obhut überlassen werden, gegen solche Gewalt zu schützen und alles für die Sicherheit dieser Kinder zu tun.

Dieses scheint nicht der Fall zu sein, eher ist die Schulleitung bemüht diese Gewalt zu vertuschen und zu verharmlosen, was den Gewalttätern immer in die Hände spielt.

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