Indonesien vergibt Inseln Namen

In Südostasien ist ein Kampf um kleine Inseln entbrannt, die bisher im Niemandsland lagen.

In den letzten Jahren kam es insbesondere zwischen Malaysia und Indonesien zu besonders starken Säbel rasseln. Immer wieder wurde Fischer verhaftet, da Sie die jeweilige Grenze verletzt hatten. Ein genauer Grenzverlauf liegt bisher immer noch nicht vor, obwohl sich Malaysia und Indonesien mehrfach schon getroffen haben.


Der Höhepunkt war die Verhaftung und beschlagnahme eines Millitärbootes, durch Malaysia. Vorausgegangen ist wieder einmal die Verhaftung mehrerer malaysischer Fischer wegen Grenzverletzung.

Indonesien begann daraufhin mit drastischen Militärmanövern die die Gegenseite einschüchtern sollte.

Nun scheint man ein neues Ziel zu verfolgen. Man gibt den Namenlosen Inseln einen Namen und beansprucht diese damit für sich. In den betroffenen Grenzregionen vermutet man ca. 1.192 Inseln. Im ersten Schritt wurden nun offiziell 472 Inseln mit Namen versehen.

Diese Inseln sind im eigentlichen sinne nur kleine unbewohnte Eilande. Es geht also nicht um das Land sondern um Seegrenze. Insbesondere der Fischreichtum und vermutete Bodenschätze im Meer beflügeln diesen Grenzkonflikt.

Indonesien hat im Jahr 2002 zwei Inseln in Nord Borneo an Malaysia verloren.

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