Das Geschäft mit dem Betteln

Wie überall auf der Welt blüht das Geschäft mit dem Betteln. Im Voraus möchte ich anmerken, dass ich nichts gegen das Betteln Hilfsbedürftiger habe, insbesondere in Ländern wo es keine soziale Unterstützung gibt.

In Jakarta wurden jetzt aber wieder mehrere Fälle durch die Polizei aufgedeckt, wo sich angebliche Bettler mit zu hilfe nahme von Babys und Kleinkindern Almosen erschwindeln.

Während des Ramadan sitzt das Geld auch in Indonesien etwas lockerer, genauso wie zur Weihnachtszeit in Deutschland. Dieses nutzen Skrupellose Menschen aus und „borgen“ sich Babys und Kleinkinder um auf den verkehrsreichen Straßen Jakartas zu betteln.

Wer schon einmal in Jakarta war, weiß was hier verkehrstechnisch los ist, insbesondere die Luftverschmutzung direkt an den Straßen ist enorm. Abgasuntersuchungen für Fahrzeuge gibt es nicht so fährt hier alles was sich irgendwie bewegen lässt, egal was hinten raus qualmt.

Nun gehen diese angeblichen Mütter zu Eltern und borgen sich die Kinderaus um durch Sie mehr Mitleid zu erregen und mehr Geld einzunehmen. Das dieses nicht gesund sein kann ist wohl jedem klar.

Die Polizei verhaftete nun mehrere angebliche Mütter, die am Straßenrand bettelten und übergab die Kinder den leiblichen Eltern.

Seit 2002 gibt es ein Gesetz, was das bettelt mit fremden Kindern verbietet. Dieses Gesetz wurde damals zum Schutz der Kinder gegen Ausbeutung geschaffen.

Den verhafteten Frauen droht bei einer Verurteilung eine 10 jährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von 200.000.000 Rp (ca. 16.550 €)

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