Die Islamic Defenders Front (FPI) vor dem Verbot!

Nun scheint auch der Gesetzesgeber, genug von der FPI zu haben! Im Parlament wurde ein Verbotsantrag gegen die Radikale Partei eingereicht und dieses wird nun geprüft.

Am 12.04.2006 griffen Anhänger der FPI das Büro des Playboys Indonesia an und verwüsteten dieses. Foto: (JP / R.Berto Wedhatama) Fotoquelle: Jakarta Post

Am 12.04.2006 griffen Anhänger der FPI das Büro des Playboys Indonesia an und verwüsteten dieses. Foto: (JP / R.Berto Wedhatama) Fotoquelle: Jakarta Post

Immer wieder hört man von radikalen Taten und Drohungen, dieser angeblichen Partei, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Islam in Indonesien durchzusetzen. Nachtclubs wurden mit Schlägertrupps während des Ramadan überfallen, oder es werden Händler erpresst keinen Alkohol in Ihr Sortiment zu nehmen.

Die FPI droht in aller Öffentlichkeit, wenn die Polizei nichts unternimmt, unternehmen wir was! Diese Drohungen gegen den Staat, scheinen nun doch zu viel des guten zu sein. Im Parlament wurde ein Antrag auf Verbot der FPI Partei eingebracht.


In der Begründung des Antrages heißt es, die FPI zeigt mit Ihren Handlungen das Gegenteil was der Islam lehrt. Die FPI legt es förmlich darauf an, den islamischen Frieden zu stören und damit den Islam in Verruf zu bringen.

Die FPI geht in keinem Fall als Vorbild voran sondern schürt Hass und Gewalt, anstatt als Vorbild zu agieren. Die Taten und Handlungen der FPI stören die öffentliche Ordnung und Sicherheit. Es kann nicht sein, das eine kleine Randgruppe, Gesetze so auslegt, dass diese zu Gewalttaten aufrufen und Polizeistaatliche Aufgaben damit übernehmen will.

Die Taten und Handlungen der FPI werfen kein gutes Licht auf den Islam und dienen nicht dem Islam sonder schaden dem Ansehen des Islam!

Deutliche Worte die da gefunden wurden, finde ich jedenfalls.

Ob es zu einem Verbot der Partei kommt oder ein Kompromiss ausgehandelt wird ist fraglich. Führer der FPI streben eine Abspaltung des radikalen Kern der Partei an. Damit dürfte das Problem nicht behoben sein, da sich die radikalen Kräfte anders Gruppieren könnten.

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