Die Gummigesetze von Indonesien

LOGO FreeportGestern trat das Gesetz in Kraft, was den Export von unverarbeiteten Erzen aus Indonesien untersagt.

Dieses wurde im Jahr 2009 ausgearbeitet und hatte schon damals große Auswirkungen auf die Indonesischen Exporteinnahmen.

Das neue Gesetzt schreibt vor, dass kein unverarbeitetes Erz mehr exportiert werden darf.

Die Regierung erhoffte sich dadurch, die meist ausländischen Bergbauunternehmen zu zwingen, eigene Hütten zu bauen und ihr gefördertes Erz weiterzuverarbeiten.

Nur fehlte der Regierung das Augenmerk auf Infrastruktur und Aufbau einer dazu benötigten Energieversorgung.

Das diese Kosten auch von den Bergbauunternehmen übernommen werden, scheint Fraglich. Zwar plante das größte ausländische Bergbauunternehmen Freeport, den Bau von neun Hütten, aber in diesem Plan ist kein Ausbau von Infrastruktur und Energieversorgung vorgesehen.

Kritiker des Gesetzes, warnen nun, dass tausenden Bergleute ihren Job verlieren werden, und das Indonesien zurzeit überhaupt nicht in der Lage ist, die Abbaumenge zu verarbeiten. Lagermöglichkeiten sind begrenzt, sowie auch die Abnahme von Endprodukten, die aus den Erzen gewonnen werden.


Die Hauptabnehmer insbesondere China, haben sich mittlerweile nach anderen Lieferanten in Malaysia und auf den Philippinen umgeschaut.

Neue Investoren, werden durch dieses Gesetz abgeschreckt und Lizenzen werden nicht mehr gekauft.

Allein dadurch und durch die Zollgebühren, die durch den Export von Erz bisher aufgelaufen sind verliert Indonesien 10 Billionen Rupien (ca. 600.292.826 €) an Einnahmen.

Weiterhin werden mehrere tausend Arbeiter Arbeitslos. Mehrere Unternehmen haben angekündigt ihre Förderquote zu verringern, oder sich nach Vertragsende, nicht um eine Verlängerung zu bemühen.

So fordern Gegner des Gesetzes und auch Betreiber den Einsatz von Ausnahmegenehmigungen zu überdenken.

In dem nun verabschiedeten Gesetzt sind jedoch keine Ausnahmeregelungen vorgesehen, sodass davon ausgegangen wird, dass man dieses Gesetz wieder soweit aufgeweicht wird, dass es im Sinne völlig Sinnlos erscheint.

Fakt ist, das wohl kein Unternehmen und auch kein Staat in der Lage sein wird,  innerhalb von einer so kurzen Zeit, die geförderte Menge an Erz, die Exportiert wurde selbst zu verarbeiten. Die Kosten für den Bau von Hütten und der Ausbau der Infrastruktur sind so Hoch das man dieses nicht auf einmal stemmen kann!

2 Kommentare zu “Die Gummigesetze von Indonesien”
  1. es ist langsam an der Zeit, dass Indonesien selber sein Schicksal in die Hand nimmt und nicht alles den Ausländern überlässt, mit den Millionen, die dieser sinnlose Panzerkauf gekostet hat, hätte man Strassenbaumaschinen kaufen können, zum Beispiel, man hätte endlcih mal ein breitangelegtes Schulprogramm auflegen können, man hätte mal die überbesetzten staatlichen Verwaltungen durchkämen können und die Menschen zu produktiver Arbeit einteilen können, die Ausländer beuten Indonesien gnadenlos aus, das Beste ist die Holzwirtschaft, China ua kauft den Regenwald auf, das Holz ist weg, natürlich könnte Indonesien selbst Holz verarbeiten, aber nein, s genügt doch, dass ein paar Leute dicke Gelder kassiren und sich dann dafür im Ausland zB einen Fussballclub kaufen!

  2. FRanz warum selber Arbeiten, wenn man Arbeiten lassen kann. Schau dir Argentinien an erst schön alles von ausländischen Firmen aufbauen lassen und dann schön verstaatlichen. Leider funktioniert das auch nicht, da bei Staatsbetrieben, der sind für Fortschritt fehlt und diese Betriebe einfach runtergewirtschaftet werden. Siehe DDR.

    Und schau dir Krakatau Steel an das ist ein reines und wirtschaftliches Unternehmen, also sag nicht Indonesier seien zu Dumm eine Firma zu führen. Du solltest dich mal mit einigen großen indonesischen UNternehmen beschäftigen und dann mit Ihren Führungspersonen.

    Und erst werden Fussbalklubs gekauft und dann kauft man ganze Firmen in Deutschland, siehe China!

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