Katholischer Priester in Indonesien zum Tode verurteilt


Der oberste Gerichtshof in Indonesien verhängte auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen einen 45 jährigen katholischen Priester die Todesstrafe.

Der Priester war im Osten von Nusa in Maumere tätig, als er sich in eine junge Frau verliebte und  mit ihr zwei Kinder zeugte.

Als der Priester Angst bekam, dass sein Leben bekannt wird, wollte er sich von der Frau und den Kindern lossagen. Die Frau drohte ihm daraufhin, die Beziehung bekannt zu machen.

Daraufhin tötete der Priester seine Frau und die beiden Kinder und begrub sie heimlich.

Das Bezirksgericht in Maumera verurteilte den Priester zu Lebenslanger Haft. Das reichte dem Staatsanwalt nicht aus und legte Berufung ein. Auch dieses Gremium kam zum Entschluss und bestätigte die Lebenslange Haftstrafe.


Daraufhin ging der Staatsanwalt bis zum obersten Gerichtshof und dieses legte dem Priester offen, dass er mit dem Begraben der Leichen, Beweismittel versucht habe zu vernichten und setzte nun die Todesstrafe an.

Der Staatsanwalt behauptete in einer Pressemitteilung, er sei angeblich gegen die Todesstrafe, es sei aber nötig als Abschreckung diese hin und wieder zu verhängen.

Fraglich bleibt, ob der Staatsanwalt anders gehandelt hätte, wenn der Angeklagte kein Priester gewesen wäre!?! In Indonesien kann man mit Korruption Urteile abmildern, Hoffte der Staatsanwalt auf eine Zahlung aus dem Vatikan um seine Vorderrung nach der Todesstrafe aufzugeben.  Diese Fragen wird man wohl nie klären können solange in Indonesien Korruption an der Tagesordnung ist.

Man kann nur hoffen, dass der ehemalige Priester, Gnade in einer Amnestie findet und damit seine Todesstrafe wieder in lebenslange Haft gewandelt wird.

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