Schweiz liefert Kriegsmaterial nach Indonesien

Im ersten Halbjahr 2015 exportierte die Schweiz für 32 Millionen Franken (ca. 30,3 Millionen Euro) Kriegsmaterial nach Indonesien.

In erster Linie wurden Flugabwehrsysteme geliefert.

Indonesien betreibt seit Jahren eine Modernisierung seiner Streitkräfte. So wurden russische Kampfjets eingekauft und mit Deutschland ein Panzerdeal über 164 gebrauchten und aufgearbeiteten Leopard-2 Panzer und einige Marder Panzer abgeschlossen.

Leopard 2A6: ANTARANEWS.com Fotoquelle: Kompas.com

Leopard 2A6: ANTARANEWS.com Fotoquelle: Kompas.com

Auch die Anrainer Staaten von Indonesien kaufen fleißig Kriegsmaterial. So kaufte Malaysia über 1.000 gebrauchte russische T-72 Panzer von Polen.

Das indonesische Militär bemängelt seit Jahren, dass die Ausgaben für die Erneuerung des Militärs zu gering im Haushalt bedacht werden und fordert immer wieder ein höheres Budget.

Unfälle wie der Absturz der Herkules C130 Maschine wurden die Anforderungen erneut laut. Zwar hatte diese Maschine bereits 50 Jahre auf dem Buckel, sei aber laut Hersteller in den besten Jahren. Die meisten Unfälle sind aufgrund mangelnder Wartung zu verantworten.

Was nutzt die beste Technik, wenn dann bei der Wartung dieser Technik Geld eingespart wird.

3 Kommentare zu “Schweiz liefert Kriegsmaterial nach Indonesien”
  1. es sind genau 162 Leos, also immer vorsichtig mit Zahlen, des weiteren wird der Handel und Aufarbeitung von Holland abgewickelt. Deutschland hat da relativ wenig zu tun, dass Indonesien,Malaysia usw den Schrott aus Europa kaufen, die sind wie kleine Kinder, die sich Spielsachen kaufen, was die mit und wo sie die Panzer einsetzen, keine Ahnung, einmal mit einem Leos über indonesische Strassen, gibts nur nochFeldwege und wer die Panzer usw bedienen soll, das möcht ich erleben !

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