3 Tote bei Vulkanausbruch des Sinabung

Mindesten drei Menschen wurden bei einem erneuten Ausbruch des Sinabung im Norden von Sumatra getötet und vier weitere lebensgefährlich verletzt.

Der 2460 Meter hohe Vulkan, spuckte eine Gaswolke aus, die sich auf der Nordseite des Berges mit rasender Geschwindigkeit hinab wälzte.

Trotz eines Verbotes, kehrten einige Bewohner in ein evakuiertes und von den Behörden gesperrtes Dorf am Fuße des Vulkans verbotener Weise zurück, um ihre Felder zu bestellen. Der Staat habe zwar Entschädigungen gezahlt und die Dorfbewohner aufgefordert sich ein neues zu Hause zu suchen, jedoch sind die Felder für einige Bauern die Lebensgrundlage.

Foto: Darwinek / Wikipedia

Foto: Darwinek / Wikipedia

Der Sinabung schlief über 400 Jahre, bis er 2010 erneut erwachte. Seitdem kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Bei einem der schwersten Ausbrüche im Jahr 2014 kamen 16 Menschen ums Leben. Zehntausende Menschen wurden über Wochen aus einem 7 km2 großen Gebiet evakuiert und lebten in Notunterkünften.

Die Regierung sperrte daraufhin bestimmte Gefährliche Gebiete für Menschen und gab ihnen eine kleine Abfindung und forderten sie auf sich ein neues Haus woanders aufzubauen.

Es ist davon auszugehen, dass den verunglückten Bauern, die Gefahr bewusst war, jedoch sie auf ihre Lebensnotwendigen Felder nicht verzichten wollten.

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