Buddhistische Tempel geschändet

Am Freitag griffen radikale Muslime, mehrere buddhistische Tempel in Nord Sumatra an und haben diese Tempel geschändet.

Als der randalierende Mob durch die Straßen zog und die Tempel geschändet hat, wurde wie durch ein Wunder kein Mensch verletzt, oder getötet.

Dieses ist wie so oft, nicht verdienst der Polizei  

Die Polizei sah wieder einmal nur zu, als der radikale muslimische Mob, durch die Straßen zog und Bewohner chinesischer Abstammung lynchen wollten. Beherzte Bürger darunter auch muslimische Gläubige schützten ihre Nachtbarn vor den anrollenden Mob.

Ausschlaggebender Punkt war die Lautstärke einer Moschee

Nord Sumatra Buddhistische Tempel geschändet / Screenshot: Jakarta Post 01.08.2016

Nord Sumatra Buddhistische Tempel geschändet / Screenshot: Jakarta Post 01.08.2016

Ein 41 jähriger Indonesier, chinesischer Abstammung beschwerte sich über die Mikrofonlautstärke der Al Maksum Moschee und bat diese zu senken.

Wer sich bereits einmal in einem muslimischen Land aufgehalten hatte, weiß das eine Moschee sehr nervig sein kann. Ich persönlich habe ja nichts dagegen, dass man die Gläubigen zum Gebet ruft. In Deutschland läuteten die Glocken in einigen Städten sonntags auch um zehn. Nur was einige in die Mikrofone schreien, wobei dann noch die Lautsprecher auf die höchste Lautstärke und total übersteuert einstellt sind, grenzt schon Vandalismus der Gehörgänge. Um es mal zu umschreiben.

In Saudi Arabien wurde bereits vor Jahren eine Verordnung erlassen, die die Lautstärke der Moscheen regelt.

Viele, die in Indonesien in die Mikrofone der Moscheen hinein brüllen, haben keinen Klang in ihrer Stimme. Die hohe Lautstärke und Übersteuerung der Anlage bringt dann die Ohren in unmittelbarer Umgebung zum Schmerzen.

Der 41 jährige Beschwerte sich bereits mehrfach, beim Leiter der Al Maksum Moschee. So auch am Freitag zum Freitagsgebet. Höfflich bat er um Senkung der Lautstärke.

Gespräche mit muslimischen Gläubigen erhitzten sich

Der Mann versuchte alles um ein friedliches Gespräch, mit den Gläubigen der Moschee zu finden. Doch alle Versuche waren hoffnungslos. Der Mann wurde auf einmal, von den Gläubigen angegriffen. Dieser flüchtete nach Hause.

Der Mob versuchte sein Haus zu stürmen, was beherzte Nachtbarn verhinderten. Man kann davon ausgehen, dass der Mob diesen Mann wohl gelyncht, hätte.

Als die radikalen Muslime sahen, dass hier kein Erfolg zu verzeichnen war, zogen sie durch die Straßen und begannen buddhistische Tempel zu schänden. Man zündete diese Tempel an und plünderte diese.

Der Mann mit seiner Familie begab sich in Polizeischutz.

Die Polizei verhinderte mit keiner Aktion, dass die Tempel geschändet wurden. Zwar nahm sie mehrere Personen fest, die mit geplünderten Gegenständen aus den Gotteshäusern erwischt wurden. Es bleibt auch offen, ob der Mann überhaupt dem buddhistischen Glauben angehörte.

Der Schaden wird auf mehrere Milliarden Rupiah geschätzt.

Wie üblich ist es nicht zu erwarten, dass die Angriffe auf Chinesisch abstammender Indonesier, verfolgt werden. In Indonesien steht die muslimische Religion vor dem Gesetz über allen anderen Religionen. Das kann man auch immer wieder an der Arbeit der Polizei, bei Übergriffen auf verschiedene Gotteshäuser sehen.

Die Strafe sollte es überhaupt zu einer Gerichtsverhandlung kommen, wird wie immer gering ausfallen.

Auch wird es wohl kaum Änderungen bei der Lautstärke der Moscheen geben. Zwar gab der Religionsrat in Indonesien eine Empfehlung die Lautstärke anzupassen, doch das interessiert keine Moschee. Jede will am lautesten sein und ihre Anhänger in Moschee locken.

Opfer in allen diesen Fällen sind unzählige Gehörschmerzen bei allen Religionen.

Vielleicht betet ja auch einer einmal dafür, dass ein Blitz in die Lautsprecheranlage einschlägt und diese zerstört. Wobei diese in der Regel sofort ausgetauscht werden. 😉

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