Zwei Panda in Indonesien

China schickte zwei Panda Bären nach Indonesien. Pandas werden immer häufiger von China auf diplomatische Mission geschickt.

29.09.2017 Zwei Panda in Indonesien

In Jakarta sind in dieser Woche zwei Pandas auf dem Flughafen angekommen. Das Pärchen Cai Tao und Hu Chun, beide sieben Jahre alt, sollen nach der Quarantänezeit im Safari Park Bogor in der Nähe von Jakarta, ein einer 1.300 Quadratmeter großen Freianlage leben. Die beiden Pandas stammen aus der Provinz Sichuan und sollen für zehn Jahre in Indonesien bleiben.

Pandababys erhofft.

Zwei Panda in Indonesien

Zwei Panda in Indonesien

Sollte da Liebespaar für den gewünschten Nachwuchs sorgen, dürfte dieser für drei Jahre in Indonesien bleiben, um dann zurück nach China zu gelangen. China ist bestrebt den Panda-Genpool zu vergrößern. Der Panda zählt zu den gefährdeten Arten auf der Erde. Die Nachzucht ist extrem schwierig, da das Weibchen in seiner paarungswilligen Zeit nur für wenige Stunden fruchtbar ist. Verpasst da Männchen diese Change, muss man ein weiteres Jahr warten.

Chinesische Pandadiplomatie

Der Pandabär ist Chinas härteste Währung, zu diesem Schluss kam 2013 eine Studie der Oxford University. Der Kuschelfaktor der Bären sorge für starke, langanhaltende Beziehungen im Wirtschaftsbereich.

Aktuell läuft die „dritte Phase der Panda-Diplomatie“ der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). In Phase 1, während der Mao-Ära in den 60er bis 70er Jahren, wurden Pandas verschenkt, um strategische Freundschaften zu schließen.

Mit Deng Xiaoping begann 1978 Phase 2 in der man die Bären im Leasing verlieh. Heute, in Phase 3, bekommen die Pandas vor allem Länder, die besonders resourcenreich oder technologisch hochentwickelt sind. Gegen hohe Gebühr.

epochtimes.de/politik/welt/panda-diplomatie-china-schickt-pandas-nach-indonesien-a2228376.html

So erhielt Berlin, in diesem Jahr für 920.000 Euro jährliche Leihgebühr einen Pandabären, um mit diesem für Nachwuchs Sorgen zu können.

China setzt aber auch unverhohlen die verliehenen Pandas als Druckmittel ein. So wurden im Jahr 2009 zwei in den USA geborene Pandas zurückbeordert, als der damalige US-Präsident Obama sich vor dem Treffen in Peking mit dem Dalai Lama traf. Zwei Tage nach diesem Treffen mussten die beiden Pandas zurückgeschickt werden. Ansonsten wäre ihre Zeit in den USA erst 2010 abgelaufen.

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