Malaysischer Schauspieler zu 11 Jahren Haft verurteilt

Der in Malaysia sehr bekannte Schauspieler Khaireyll Benjamin Ibrahim wurde in Indonesien  zu 11 Jahren Haft wegen Drogenschmuggels verurteilt.

19.10.2017 Malaysischer Schauspieler zu 11 Jahren Haft verurteilt 

Im April dieses Jahres wurde der bekannte 38 Jährige malaysische Schauspieler Khaireyll Benjamin Ibrahim, am Flughafen Medan auf Sumatra, mit 14 Gramm Methamphetamin festgenommen. Nun wurde er rechtskräftig zu 11 Jahren Haft und 75.000 USD Geldstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft forderte 14 Jahre Haft.

Khaireyll Benjamin Ibrahim war bereits in Malaysia drogenauffällig!

Malaysischer Schauspieler zu 11 Jahren Haft verurteilt

Malaysischer Schauspieler zu 11 Jahren Haft verurteilt

Im Jahr 2010 wurden in seinem Haus 850 Gramm Kokain und 140 Gramm Methamphetamin beschlagnahmt. Er wurde in Malaysia zu einer 6-monatigen Haft- und einer Geldstrafe verurteilt.

Bei der Festnahme in Medan gab der Schauspieler an die Drogen kurz vor der Abreise in Malaysia gekauft zu haben.

Indonesien Abkehr der Todesstrafe.

Erstaunlicherweise forderte selbst die Staatsanwaltschaft in diesem Fall nicht wie üblich die Todesstrafe. Grund hierfür dürfte der Bekanntheitsgrad des Angeklagten im Nachbarland sein. Bereits ab einer Menge von fünf Gramm kann in Indonesien die Todesstrafe verhängt werden. Indonesien hat eines der härtesten Drogengesetze auf der Welt.

Aber auch bei den Ausführungen der Todesstrafe ist in Indonesien ruhe eingekehrt. Der wirtschaftliche Druck, den die internationale Staatengemeinschaft auf Indonesien bei der Durchführung der Exekutionen insbesondere ausländischer Staatsbürger ausübte, schein nicht spurlos vorbei gezogen zu sein. Indonesien konzentriert sich wieder auf wirtschaftliche Beziehungen min anderen Staaten. Hier passt eine Todesstrafe nicht ins Portfolio.

Gefängnisse in Indonesien kein Zuckerschlecken.

Indonesische Gefängnisse sind aber auch kein Zuckerschlecken. Hier regiert noch mehr als in Freiheit, das Geld. Perspektivlosigkeit, Langeweile und fehlende Privatsphäre sind der Alltag in den Gefängnissen. Gleichzeitig sind diese teilweise überbelegt und die Wärter korrupt. Immer wieder kommt es zu Gefängnisrevolten, die auch Todesopfer fordern. Schwerverbrechern und Terroristen gelang dabei immer wieder die Flucht.

Warnung! Drogen haben im Reisegepäck nichts zu suchen!

Wer in Indonesien, oder einem anderen asiatischen Staat Urlaub machen möchte, sollte auf Drogen im Gepäck gänzlich verzichten. Die Todesstrafe ist in Indonesien bereits ab fünf Gramm möglich und sollte diese nicht verhängt werden, landet man für eine lange Zeit hinter Gittern. Das sollte sich jeder, der mit dem Gedanken spielt für den Eigenbedarf sich etwas mitzubringen, bedenken.

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