Der Terror geht weiter

Zwei weitere komplette Familien sprengten sich nach den Anschlägen auf drei Kirchen vom Sonntag in die Luft. Ziel war diesmal das Polizeihauptquartier von Surabaya und eine Wohnsiedlung.

15.05.2018 Der Terror geht weiter

Nach den Terroranschlägen vom Sonntag mit 13 Toten und 41 zum Teil schwer verletzten Personen, sprengten sich zwei weitere Familien in die Luft. Eine Bombe sollte versehentlich beim Transport in einem Wohngebiet explodiert sein. Dabei starb der Attentäter. Man vermutet, dass diese Bombe für die Polizeistation, die in der nähe des Hauses wo die Explosion stattgefunden hat, bestimmt war.

Am Montagmorgen wurde dann das Polizeihauptquartier von Surabaya von zwei Bomben erschüttert. Dabei sprengten sich zwei Familien auf Motorrädern direkt vor dem Eingang der Polizei in die Luft. Bei diesem Anschlag überlebte ein achtjähriges Mädchen der Attentäter schwer verletzt, die Explosion. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Insgesamt starben 25 Menschen, davon 13 Terroristen bei den Anschlägen. Über 50 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Der Terror geht weiter / Screenshot: Jakarta Post

Der Terror geht weiter / Screenshot: Jakarta Post

Nach einer vierte Terrorfamilie wird gefahndet!

Die Polizei teilte in einer Pressemitteilung mit, dass nach einer vierten Familie, die an den Sprengstoffanschlägen beteiligt sein sollte gefahndet wird. Das Fahndungsgebiet wurde nicht mitgeteilt. Man wolle in diesem Bereich eine Panik verhindern, die den Terroristen die Möglichkeit geben könnte zu fliehen.

Antiterroreinheit DENSUS 88 geht gegen Terrorverdächtige vor!

So wurden bei zwei Einsätzen, in Surabaya und Sidoarjo vier Personen festgenommen und zwei getötet. Sie sollen der Gruppe Jamaah Anshar Daulah (JAD), die den IS unterstützt, angehören. Die Sicherheitsmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden wurden wie üblich nach Terroranschlägen in Indonesien weiter verschärft.

So stehen auch seit Montag Polizeikräfte vor der Schule unserer Tochter und kontrollieren Fahrzeuge und Mopeds, bevor sie das Schulgelände befahren dürfen. Diese Sicherheitsmaßnahme forderte die Schulleitung an und informierte die Eltern darüber.

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E-Mail vom Auswärtigen Amt:

Am 13.Mai 2018 führten Selbstmordanschläge auf mehrere christliche Kirchen in Surabaya und bei einem Anschlag in Sidoarjo zu Todesopfern und Verletzten. Weitere Anschläge konnten durch das rechtzeitige Eingreifen der Sicherheitskräfte verhindert werden. Am 14. Mai wurde das Polizeihauptquartier in Surabaya Ziel eines Bombenanschlags.

Es besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen in ganz Indonesien. Internationale Hotels, Einkaufszentren, Diskotheken, Flugplätze, christliche Kirchen und „westliche“ oder nicht-muslimische Einrichtungen insbesondere im großstädtischen Bereich, wie Jakarta, Bandung, Medan, Makassar und Surabaya sowie auf der Insel Bali, gelten als besonders anschlagsgefährdet.

Insbesondere während des Ramadans und zu den daran anschließenden Feiertagen sowie dem indonesischen Unabhängigkeitstag (17. August), Weihnachten, Neujahr, chinesischem Neujahr, zum Balinesischen Neujahr Nyepi und Ostern rät die Botschaft Ihnen zu großer Vorsicht und dazu, Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

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