25-Jähriger wegen falscher Bombendrohung verhaftet


In den letzten Tagen überschlugen sich die Ereignisse, die am Sonntag mit den drei Bombenanschlägen auf christliche Kirchen begannen. Zwei Polizeistationen wurden in den letzten Tagen angegriffen und forderten weitere Opfer.

18.05.2018 25-Jähriger wegen falscher Bombendrohung verhaftet

Die verschärfte Sicherheitslage wurde nach weiteren Anschlägen noch einmal erhöht. Vor und in den Malls patrouillieren nun unter anderen schwer bewaffnete  Polizei- und Militärkräfte, die die bestehenden Sicherheitskräfte unterstützen. Die Kontrollen wurden noch einmal verschärft, sodass es zu längeren Wartezeiten bei der Einfahrt in die Malls kommt.

Nach den Angriffen in Surabaya auf drei Kirchen und eine Polizeistation, stürmten auf Sumatra vier mit Macheten bewaffnete Männer eine Polizeistation und töteten einen Polizisten und verletzten weitere!

Die vier Angreifer wurden von der Polizei erschossen. Man kann es immer noch nicht fassen, was in den letzten Tagen hier in Indonesien abgespielt hat. Wenn man denkt, es ist weit weg, was da passiert, wird man schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. So wurde von einer Spezialeinheit ein Terrorist in Tangerang festgenommen. Auch dieser wurde von seinen Nachbarn als freundlich und zuvorkommen beschrieben und niemand ahnte etwas von seiner Radikalisierung. Er soll in der Schule einer der besten gewesen sein.

Andere Trittbrettfahrer spielen mit der umhergeisternden Angst der Menschen!

25-Jähriger wegen falscher Bombendrohung verhaftet

25-Jähriger wegen falscher Bombendrohung verhaftet

So hat in Ost-Jakarta ein 25-jähriger Mann die Polizei drei Mal angerufen und von einem verdächtigen schwarzen Rucksack berichtet, der aus einem Auto vor die Kirche geworfen worden sein sollte. Die Polizei schickte daraufhin ein Bomb Squads Team zu der Kirche. Es wurde jedoch kein verdächtiger Gegenstand festgestellt.

Der Mann wurde aufgrund einer Telefonortung aufgespürt und in Tambun, Bekasi, West Java verhaftet.

Ihm droht nun eine lebenslange Haftstrafe!

Dem jungen Mann drohen nun nach dem Gesetz für elektronische Information und Transaktionen (ITE) und dem Antiterrorgesetz, eine Strafe von 20 Jahren bis zu lebenslanger Haft. Beim Verhör gab er an, dass er die Anrufe bei der Polizei nur aus Spaß gemacht hätte.

Dass es einige Leute es nicht begreifen, dass man mit der Terrorangst nicht spielen sollte, ist in meinen Augen unverständlich.

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