Flugzeugabsturz: Italiener und Regierungsbeamte unter den Opfern

Bei dem gestrigen Flugzeugabsturz vor der Küste von Jakarta kam ein italienischer Staatsbürger ums Leben. 20 Regierungsbeamte befanden sich unter den Passagieren des Fluges JT610.

Update: Die von der Jakarta Post gemachte aussage „So sei die Finanzministerin Sri Mulyani Indrawati an Board dieser Maschine gewesen“ kann nicht bestätigt werden!

Immer noch wird gerätselt, welcher technischer Defekt die Maschine der Fluggesellschaft Lion Air zum Absturz brachte. Der Pilot der Maschine bat zwei Minuten nach dem Start um Rückkehr zum Flughafen. Er gab aber nicht bekannt, warum er zurückkehren wollte. Die Flugleitstelle bestätigte ihm den Rückflug. Zehn Minuten später verschwand das Flugzeug vom Radar. Zur selben Zeit meldete ein Schiff, das gerade eine Lion Air Maschine abstürzt!

Rettungskräfte waren bereits wenige Minuten nach dem Unglück Vorort und wurden von Fischern unterstützt. Es konnten keine Überlebenden gefunden werden.

Maschine meldete bereits beim vorangegangenen Flug ein technisches Problem!

Um welches Problem es sich handelte und ob dieses durch technisches Personal behoben wurde, ließen die Pressemitteilungen offen. Auch ob es einen Zusammenhang zwischen den Absturz und des beim vorherigen Flug aufgetretenen Problems bestand.

Von seitens der Piloten gab es nach der Bitte um Rückflug zum Ausgangsflughafen keinen Funkkontakt mehr. Weder ein Notruf noch die Bezeichnung des Problems wurde genannt.

Zwei Ausländer an Bord!

An Board waren zwei Ausländer. Der Kapitän der Maschine der 6.000 Flugstunden sei indischer Staatsbürger und ein Passagier stamme aus Italien. Unter den Opfern seien 20 Regierungsbeamte, wie die Sprecherin des Finanzministeriums, Nufransa Wira Sakti, bestätigte. So sei die Finanzministerin Sri Mulyani Indrawati an Board dieser Maschine gewesen, die ihre Familie besuchen wollte. Weitere Opfer stammen aus dem Ministerium für Umwelt und Forstwirtschaft, des Ministeriums für Energie und Bodenschätze und waren Beamte der obersten Rechnungskontrollbehörde (BPK).

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So würde man sofort 50 Millionen Rupien (ca. 2.884 €) als Entschädigung zahlen. Für verletzte Opfer würden 25 Millionen Rupien (ca. 1.442 €) für die Übernahme der Krankenhauskosten zur Verfügung gestellt. Dieses entspräche den gesetzlichen Leistungen, die aus einer Verordnung des Finanzministeriums von 2017 als Entschädigungshöhe festgesetzt wurden.

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