Weiteres Todesopfer durch Flugzeugabsturz

Gestern starb ein Taucher während der Suche nach Überresten des abgestürzten Flugzeuges JT610. Genaue Todesursache wurde bisher nicht bekannt gegeben.

Der Taucher gehörte der Rescue Diver an, die seit bekannt werden des Flugzeugabsturzes unermüdlich nach dem Flugzeugwrack suchten. Mittlerweile wurden auch die beiden Flugschreiber geborgen. Die Todesursache wurde bisher nicht in Pressemeldungen mitgeteilt. Detik.com teilte nur mit, dass der Taucher direkt vom Pier in ein Krankenhaus gebracht und dort für Tod erklärt wurde.

Mittlerweile wurde bekannt, dass die Maschine bereits im Flug davor einen Instrumentenausfall hatte. Dieses Problem sollte aber durch Techniker vor dem Absturzflug behoben worden sein. Die Flugschreiber werden jetzt ausgewertet, um der Absturzursache auf den Grund zu kommen. Dazu sind auch Techniker des Herstellers Boeing in Indonesien eingetroffen. Mittlerweile wurden in zwei weiteren Maschinen des Typs Probleme festgestellt.

Nach dem Absturz einer indonesischen Passagiermaschine sind bei zwei Flugzeugen desselben Typs «kleine Mängel» entdeckt worden. Bei einer Boeing 737 MAX 8 habe es ein Problem mit der «Cockpit-Instrumentenanzeige» gegeben, bei der zweiten sei den Kontrolleuren ein Defekt im Stabilisierungssystem aufgefallen, teilte das indonesische Verkehrsministerium am Freitag mit. In beiden Fällen seien die fehlerhaften Teile ausgetauscht worden.

20min.ch

Erste Konsequenzen!

Der Leiter der Technik und das technische Personal, was an dieser Maschine gearbeitet hat und diese für den Flug freigaben, wurden fristlos entlassen.

Öffentlich wurden Forderungen laut, die einen Lizenzentzug für die Fluggesellschaft LionAir forderten. Dem widersprach der indonesische Präsident und forderte erst auf, den Abschluss der Untersuchung abzuwarten.

In Indonesien kommt es immer wieder zu schweren Flugzeugunglücken und Beinahekatastrophen, die immer wieder unzählige Opfer fordern. Dabei sind auch immer wieder LionAir Maschinen beteiligt.

Regierung machtlos!

Indonesien ist auf den Flugverkehr insbesondere auf Billigfluggesellschaft angewiesen. Dieses gilt auch für den Fährverkehr zwischen den Inseln, wo es auch immer wieder zu Katastrophen kommt. Vor einer Verschärfung des Sicherheitsstandards schreckt Indonesien bisher immer wieder zurück, um die Kosten stabil zu halten. Höhere Sicherheit wäre mit höheren Kosten verbunden, was wiederum die Bürger von Indonesien, die auf diese Verkehrsmittel angewiesen sind, spüren würden.

Eine aktuelle Preiserhöhung würde wohl, wie bei dem Subventionsabbau auf Benzin zu wochenlangen Massenprotesten führen. Gleichzeitig stehen nächstes Jahr Präsidentschaftswahlen an. Mit einer Preiserhöhung dürfte der Präsident eine Wiederwahl ausschließen können. Gleichzeitig ist er auf die Firmen die den Transport durchführen angewiesen. Er steckt also so richtig in der Zwickmühle.

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