Agung auf Bali erneut ausgebrochen / Screenshot: Wikipedia

Agung auf Bali erneut ausgebrochen


Der Vulkan Agung auf Bali ist erneut ausgebrochen und spie eine zwei Kilometer hohe Aschewolke aus. Die Behörden gaben die zweithöchste Warnstufe heraus!

Im November 2017 kam es auf Bali und der Nachbarinsel Lombok, durch den Ausbruch des Vulkans Agung zu Problemen im Flugverkehr. Tausende von Touristen saßen damals über Tage fest.

Bisher ist der Flugbetrieb nicht betroffen. Die Behörden legten eine vier Kilometer große Sperrzone um den Vulkan fest.

Indonesien liegt am Feuerring

Hunderte von aktiven Vulkanen ziehen sich auf den Inseln des Feuerrings entlang. Besonders aktiv sind derzeit, der Bromo und der Merapi auf Java. Ende letzten Jahres kam es bei einem Ausbruch des Krakatau durch einen Hangrutsch zu einem Tsunami, wobei mehrere Opfer zu beklagen waren.

Vulkane üben eine magische Anziehungskraft auf Menschen aus!

Immer wieder müssen Menschen aus gefährlichen Situationen gerettet werden, da sie sich trotz Warnungen in Gefahr begeben. Man sollte bei Besuchen auf Vulkanen auf die Hilfe eines Führers nicht verzichten. Im Ernstfall weiß dieser, wie man sich am schnellsten aus der Gefahrenzone retten kann.

Die Anziehungskraft von Vulkanen wirkt auch auf mich. So besuchte ich diverse Vulkane in Indonesien. Darunter natürlich auch den Bromo, Krakatau und den Merapi. Der Bromo ist allein durch sein riesiges atemberaubendes Aschemeer ein Erlebnis. Auch der Blick in den Krater des Vulkans ist Wahnsinn. Das tiefe Dröhnen verbunden mit dem Schwefelrauch beeindruckt einen immer wieder.

Den Krakatau besuchten wir im Jahr 2010. Damals war er nicht so aktiv wie heute. Dort hat man den Vulkan fast für sich ganz allein, da dieser genau zwischen den Inseln Java und Sumatra sich befindet und nur durch eine Zwei stündige Bootsanreise erreichbar ist. Die Aussicht, wenn man den 400 Meter hohen Vulkan erreicht hat, ist auch hier beeindruckend. Weiterhin gibt es die Möglichkeit an den drei Hauptinseln des Krakatau über einem Riff zu schnorcheln und sich die Unterwasserwelt anzuschauen.

Den Merapi in Yogyakarta besuchte ich bisher drei Mal. Hier kann man sehen, welche Kräfte bei einem Vulkanausbruch freigesetzt werden. In Asche verschüttete Häuser und übrig gebliebene Baumstämme, die einfach den Feuersturm überstanden haben, sind beeindruckend.

Dennoch muss man immer warnen. Die Sicherheit und die Anweisungen der Behörden sollte man immer beachten, wenn man einen Vulkan besteigen möchte.



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