Joko Widodo hat wahrscheinlich gewonnen!?!

270 Wahlhelfer sollen an Erschöpfung gestorben sein.


Das Wahlergebnis steht noch nicht fest, da melden die Wahlkommission, dass über 270 Wahlhelfer an Erschöpfung in den letzten 10 Tagen verstorben sind. Tausende mussten sich in ärztlicher Behandlung begeben.

Um Geld zu sparen, wurde in diesem Jahr erstmals neben der Präsidentschaftswahl auch das Parlament sowie Provinz- und Kommunalvertretungen gewählt. Insbesondere bei den Kommunalwahlstimmzetteln ufferte die Größe des Stimmzettels aus. Teilweise gab es über einhundert Kandidaten, für ein Amt, sodass diese Stimmzettel, so groß wie ein Plakat waren.

Die Wahlkommission gab die Wahlbeteiligung mit 80 Prozent an. Die Wahl ist ein Mammutprojekt und das Ergebnis wird Mitte Mai erwartet. 193 Millionen Wahlberechtigte, verteilt auf 17.000 Inseln, an über 800.000 Wahlstationen waren zur Wahl aufgefordert.

In manchen Bezirken mussten die Wähler, bis zu fünf Wahlscheine ausfüllen. Insgesamt seien 600 Millionen Wahlzettel von Hand ausgezählt worden.

Teilweise mussten die Wahlhelfer 30 Stunden am Stück die Wahlscheine Auswerten und die Stimmen zählen!

An vielen Orten wurden die Stimmen unter freien Himmel und bei über 30° Celsius ausgezählt. Viele brachen erschöpft zusammen. Für 270 Wahlhelfer kam jede Hilfe zu spät. Um die 2.000 Wahlhelfer musste wegen Kreislaufproblemen behandelt werden.

Den betroffenen Familien deren Angehörige, als Wahlhelfer verstorben waren, bekamen 36 Millionen IDR (ca. 2.278 €) Entschädigung. Dieses entspricht einem Jahresgehalt beim Mindestlohn.

Joko Widodo führt

Nach den Hochrechnungen führt der amtierende Präsident mit fünf Prozent der Stimmen. Der Herausforderer hat aber bereits Auszählungen in einigen Bezirken reklamiert. Diese müssen erneut ausgezählt werden.

Stimmzettel aus Sydney verschwunden.

Hunderte von Stimmzetteln von Briefwahlteilnehmern in Sydney / Australien, seien verschwunden. Die Wahlkommission prüft derzeit ihren Verbleib.

Am 22. Mai soll dann das aktuelle Endergebnis dieser Mammutwahl verkündet werden. Bis zu diesem Zeitraum müssen alle fehlenden Stimmen gefunden und die reklamierten Auszählungen erneut durchgeführt worden sein.

Es bleibt zu Hoffen, dass der Verlierer die Wahl dann zeitnah anerkennt, damit man in Indonesien wieder sich der Politik zu wenden kann. Derzeit werden keine Gesetze und Verordnungen verabschiedet. Alle Warten gespannt auf den 22. Mai 2019.



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