Indonesischer Fischer zu 6 Jahren Haft in Malaysia verurteilt

Seit Jahren gibt es an den Seegrenzen zwischen Malaysia und Indonesien Gerangel. Immer wieder werden Fischerboote aufgebracht, die auf altertümlicher weise Fischen. Diese Fischer besitzen kein GPS oder andere elektronischen Hilfsmittel.

Sie folgen Ihren Instinkten wo der Fisch sich aufhält. Immer wieder kommt es dabei zu Seegrenzverletzungen auf beiden Seiten. Immer wieder werden Fischer von dem jeweils anderen Land aufgebracht und inhaftiert.


Nun hat in Malaysia ein indonesischer Fischer wegen angeblicher Wilderei sein Gerichtsurteil erhalten. 6 Jahre Haft nur weil er Fischte.

Mittlerweile räumte auch die indonesische Regierung Fehler ein und den Fischer nicht besser unterstützt zu haben. So sollte bei der Gerichtsverhandlung kein Anwalt anwesend gewesen sein, da dem Fischer die Finanziellen Mittel fehlten.

Es ist nun damit zu rechnen, dass es jetzt auch einen malaysischen Fischer erwischen wird. Bisher gab es bei solchen Grenzproblemen, immer sofort eine Gegenmaßnahme des jeweils anderen Landes.

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