Indonesischer Präsident fordert das Volk zum religiösen Gewaltverzicht auf

Susilo Bambang Yudhoyono, 2011 Foto: World Economic Forum

Susilo Bambang Yudhoyono, 2011 Foto: World Economic Forum

Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono, sprach diese Woche im Vorfeld des christlichen Weihnachtsfestes an sein Volk und forderte dieses auf, auf religiöse Gewalt zu verzichten.

In den letzten Jahren kam es besonders zum Weihnachtsfest zu Übergriffen militanter Islamisten auf Christen in Indonesien. So wurde im letzten Jahr ein Priester auf offener Straße angeschossen und mehrere Kirchen geschändet. Immer wieder sind Kirchen aber auch Moscheen ziel militanter Islamisten, die mit Hilfe von Bomben oder Selbstmordattentaten, anders Gläubige töten wollen. Diese schrecken selbst nicht davor zurück Kinder, Frauen oder auch Moslime zu töten, die nicht in Ihren Augen an den Richtigen Gott, oder nicht wie eine in Ihren Augen ordentliche Moslime leben.


Der Präsident betonte in seiner Rede, das Indonesien froh sein sollte so ein Vielfalt von Religionen besitzen zu dürfen, die alle in Indonesien ein kulturelles Erbe haben. Jede Religion besitzt edle Werte und Freundlichkeit, die die Grundlage für die Entwicklung der Nation und des nationalen Charakter sind.

Indonesien sollte über diese Vielfalt dankbar sein

Er bat das indonesische Volk, zu respektieren und zu ehren einander, obwohl sie alle unterschiedlichen Lebensweisheiten besitzen.

Fraglich ist ob diese Ansprache die Hardliner der Muslimischen Gläubigen erreicht hatte. Immer wieder erscheinen öffentliche Aufforderungen, Andersgläubige und lebende Menschen zu bedrohen oder anzugreifen! Solange diese öffentliche Werbung  Möglich ist wird es wohl immer wieder auch Tote und Verletzte beim friedlichen Weihnachtsfest geben.

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