SU-35 Deal auf der Kippe


Befürchtete US-Sanktionen lassen Kampfflugzeugdeal zwischen Russland und Indonesien wahrscheinlich platzen. Auslieferung erst mal bis Februar 2019 ausgesetzt!

Im Jahr 2017 wurde bekannt, dass Indonesien russische Kampfflugzeuge mit Kaffee und Palmöl bezahlen möchte.

Kaffee und Palmöl für Kampfflugzeuge

Dieser Deal steht nun auf Grundlage der politischen Lage auf der Kippe. Indonesien wollte mit diesem Deal 16 russische SU-35 Kampfjets erwerben. Russland senkte in den Verhandlungen die Zahl auf 11. Die ersten Maschinen sollten nun im Oktober geliefert werden. Die Auslieferung wurde nun erst einmal auf Februar verschoben. Grind für die Verschiebung seien drohende US-Sanktionen.

Die russische Zeitung „Kommersant“ berichtet auf Berufung zweier Topmanager  aus Betrieben des Verteidigungsindustriekomplexes.

Indonesien hoffte auf Garantien der USA für den Verzicht auf Sanktionen gegen das Land!

Von seitens der USA kam jedoch keine Garantie, dass man auf Sanktionen verzichten würde, sollte der Russlanddeal zum Abschluss kommen. Die politische Lage zwischen den USA und Russland spitzt sich seit Jahren immer weiter zu. Bereits zu beginn der Verhandlungen, über die Kampfjets legten die USA ihre Bedenken dar.

Russland hat auch bedenken!

Der Vertrag sollte über eine russische Kommerzbank finanziert werden. Diese würden die Finanzierung der Kampfjets übernehmen und gleichzeitig die Waren aus Indonesien in Russland vertreiben! Sollte der Deal vollzogen werden, würden dieser Bank, US-Sanktionen drohen, was wiederum fatal für internationale Geschäfte für diese Bank wäre.

Politische Lage zwischen USA und Russland spitzt sich zu!

Seit Jahren verschlechtern sich die Beziehungen zwischen den USA und Russland. Mittlerweile ist man auf dem Stand des Kalten Krieges zurückgekehrt. Beide Parteien nutzen Schauplätze wie Syrien, um ihren Einfluss in gegnerische Kriegsparteien zu stecken. Diese Streitigkeiten werden auf Kosten unschuldiger Menschen ausgetragen, die zwischen den Fronten geraten.

Indonesien stellte sich dabei immer wieder auf die Seite Russlands, in der Hoffnung sich von der US-Abhängigkeit zu befreien. So ganz einfach scheint dieses jedoch nicht zu funktionieren, wie dieser nun verschobene Deal aufzeigt.

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