Erdrutsch tötet 4 Dorfbewohner


Das Jahr 2019 hat gerade begonnen und schon wieder ereignete sich eine Katastrophe in Indonesien. Diesmal kam es zu einem Erdrutsch, bei dem mindestens 4 Menschen getötet wurden!

Die Bilder des Tsunamis an den Küsten von Java und Sumatra sind noch nicht ganz verarbeitet, da ereignete sich ein Erdrutsch in Sukabumi 85 Kilometer südlich von Jakarta! Bisher konnten 4 Todesopfer geborgen werden. 41 Dorfbewohner werden noch vermisst.

Starke Regenfälle scheinen den Erdrutsch verursacht zu haben, der über das Dorf hin einbrach. Mittlerweile wird auch mit schwerem Gerät nach den Opfern gesucht.

Mensch trägt Mitschuld an solchen Katastrophen!

An den Hängen von Bergen werden Bäume mit ihren tiefen Wurzeln gefällt und Nahrungsmittel angebaut. Die Wurzeln der Bäume halten das Erdreich fest zusammen. Fehlt dieser Halt durch Rodung, kann bei starken Regenfällen die Erde ins Rutschen geraten und sich zu einem unaufhaltsamen Strom, der alles mitreißt, entwickeln.

In Sukabumi wurden mindestens 30 Häuser von dem Schlamm und Geröllmassen mitgerissen. Eine Analyse und das Umsetzen von Gegenmaßnahmen finden in der Regel in Indonesien nicht statt. So wäre es so einfach, wenn man an solchen Hängen nicht alle Bäume fällen, oder wenigstens versetzt neue pflanzen würde.

Opfer des Tsunamis wurden von Rettungskräften abgezockt!

Zum Ende des Jahres 2018 wurde dann noch bekannt, dass drei Personen verhaftet wurden, die mit Opfern des Tsunamis Geld verdient hatten. Diese haben illegal Gebühren von Familien verlangt, deren Opfer sie mit einem Krankenwagen nach Hause transportiert hatten.

Bei der Verhaftung, der drei wurden, 15 Millionen Rupien (ca. 911 €) sichergestellt. Bei einem durchschnittlichen Monatsverdienst von ca. 200 €.,ist das eine enorme Summe, die die Familien hier teilweise zahlen mussten.

Den drei Verhafteten droht jetzt nach dem Antikorruptionsgesetz aus dem Jahr 2001 eine Verurteilung von 20 Jahren Gefängnis und die Zahlung von 1 Milliarde Rupien (ca. 60.400 €).

Für mich ist dieses unverständlich, wie man aus dem Leid einer derartigen Naturkatastrophe noch so einen Profit herausschlagen kann. Man darf nur hoffen, dass diese drei Menschen ihrer gerechten und harten Strafe zugeführt werden, damit sich Trittbrettfahrer es sich drei Mal überlegen ob sich mit dem Leid solcher Opfer in Zukunft Geld verdienen wollen.

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