27 Flüchtlinge bei Bootsunglück ertrunken


Ein Boot mit 70 Flüchtlingen die aus Afghanistan, Iran und Pakistan stammen ist vor der Küste Java in Indonesien gesunken.

Dabei starben bisher 27 Menschen, darunter Frauen und Kinder. 20 Personen gelten noch als vermisst.


Das Boot war auf den Weg von Indonesien nach Australien. Immer mehr Flüchtlinge versuchen den gefährlichen Weg übers Meer um nach Australien zu gelangen. Dabei kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen. Die Australische Regierung will nun die Strafen für Schlepper drastisch erhöhen.

Eine Vereinbarung die mit Malaysia getroffen wurde, wobei 800 Illegale Einwanderer nach Malaysia abgeschoben werden sollten, hatte das Oberste Bundesgericht von Australien verhindert. Die Australische Regierung hoffte dadurch ein abschreckendes Ergebnis zu erlangen und weitere Flüchtlingsströme verhindern zu können. Das oberste Gericht, teilte dazu aber mit, es fehle ein dementsprechendes Gesetz, was diese Ausweisung legimitiere.

Nun möchte Australien gegen die Schlepper vorgehen und droht diesen mit drastischen Strafen. Die Flüchtlinge zahlen meistens über 1.000 $ im Voraus um mit einen alten Kahn, der meistens nicht mehr Seetüchtig ist nach Australien zu gelangen. Immer wieder sind die Boote überladen, den Menschen an Bord fehlt Nahrung, Medizin und Wasser.

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