Der Tag nach den schweren Erdbeben

Dieses Mal hatte Indonesien und die Anrainerstaaten Glückgehabt. Die beiden Beben der Stärke 8.7 und 8.2 die sich gestern vor der Küste Nord Sumatras ereigneten, erzeugten nur Tsunamis in einer Höhe von 0,8 m. Dadurch besaßen diese keine größere Kraft um Schäden anzurichten.

Anders als beim Beben Weihnachten 2004 war dieses Erdbeben vertikal. Der Meeresboden senkte oder erhob sich nicht, dadurch konnte kein großer Tsunami entstehen.

Das Tsunamiwarnsystem hat voll funktioniert und die Bewohner wurden gewarnt. Dabei kam es aber zu Katastrophalen Zuständen bei der Evakuierung. Die Menschen standen im Stau, als Sie sich in höhere Gebiete Retten wollten. Man kann davon ausgehen, dass bei einem richtigen Tsunami, trotzdem sehr viele Todesopfer zu beklagen seien, da die Menschen einfach nicht rechtzeitig sich retten konnten.


Wie bei jeder größeren Naturkatastrophe brach als erstes die Kommunikation zusammen. Jeder versucht seine Angehörigen zu erreichen bis nichts mehr geht. Ich selbst habe das 2009 bei den zwei Erdbeben die auch in Jakarta richtig zu spüren waren erlebt. Rettungsmaßnahmen sollen eigentlich über SMS koordiniert werden, dieses ist bei einem zusammengebrochenden Funknetz nicht mehr möglich. Die Koordination der Fluchtwege ist unübersichtlich. Angehörige wollen ihre Familie holen, und fahren in die Stadt hinein, wo andere schon auf den Weg der Evakuierung sich befinden. Aufgrund des Gegenverkehrs kommt dann der Verkehr gänzlich zum erliegen. Fahrzeuge werden nicht ausgelastet, sodass teilweise Fahrzeuge mit lehren Sitzplätzen unterwegs waren.

Ich persönlich sehe da noch sehr viel Arbeit bis, eine Evakuierung bei Tsunamiwarnung überhaupt erfolgreich verlaufen kann. Dazu müssten auch die Polizei und Sicherheitskräfte besser geschult werden.

Fazit, die Welt ist erneut an einer weiteren Katastrophe Haarscharf vorbeigeschlittert!

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