Indonesischer Präsident verurteilt Gewalt gegen religiöse Minderheiten


Susilo Bambang Yudhoyono, Photo von Sebastian Derungs

Susilo Bambang Yudhoyono, Photo von Sebastian Derungs

Anlässlich seiner Ansprache zum Indonesischen Unabhängigkeitstag von Indonesien, am 17.08.2013, verurteilte der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono, die religiöse Gewalt gegen Minderheiten scharf.

Immer wieder greifen radikale Islamisten religiöse Minderheiten unteranderen auch Christen an. Erst in diesem Monat explodierte im größten buddhistischen Tempel in West Jakarta ein Sprengsatz, wo ein Mensch schwer Verletzt wurde. Auch Christen sind immer wieder Opfer von Gewalttätigen Übergriffen von radikalen Islamisten.


Weiterhin werden religiöse Minderheiten von regionalen Politikern benachteiligt und in der Ausübung ihres Glaubens behindert. So stellt sich ein Bürgermeister gegen ein vom obersten Gericht beschlossenes Urteil eine von Ihm geschlossene Kirche wieder zu öffnen und den Gläubigen den Zugang zu gewähren. Der Bürgermeister argumentiert, dass er die öffentliche Ordnung und Sicherheit gewährleisten muss, vergisst aber, dass er sich mit dem wiedersetzt des Urteils gegen die indonesische Verfassung stellt.

Weiterhin werden immer wieder, auch islamische Minderheiten aufgefordert ihren Glauben zu wechseln. Dieses geschieht auch immer wieder mit Gewaltausbrüchen wo insbesondere die FPI eine führende Rolle hat.

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