Druck auf US-Konzern Freeport wächst

100 Tage ist der neuer Präsident Joko Widodo im Amt und setzt immer mehr auf innerpolitische Aktionen!

So ließ er vor der Presse thailändische und Vietnamesische Fischkutter durch die Marine versenken, die angeblich in Indonesische Hoheitsgebiete eingedrungen sind.

Weiterhin lehnte er die Gnadengesuche von 6 zum Tode, verurteilte Verbrecher ab, sodass diese in der letzten Woche Hingerichtet wurden. Darunter waren 5 Ausländer.

Jetzt legt er sich mit dem größten ausländischen Kupfer und Gold Förderer in Indonesien an. Dem US-Konzern Freeport drohte er, dass dieser die Lizenzen für den Abbau verlieren, wenn sie die Vereinbarung zum Bau einer Kupferschmelze nicht einhalten.

Am Sonntag läuft eine vorübergehende Vereinbarung aus, die Freeport weiterhin trotz Exportverbot von Erzen, unverarbeitetes Kupfererz exportieren lies.

In dieser Vereinbarung verpflichtete sich Freeport eine Kupferschmelze in Indonesien zu bauen. Nach Angabe eines Regierungssprechers, habe Freeport bis zum heutigen Tage keine Anstalten gemacht diese Zusage umzusetzen. Sollte bis Sonntag keine Einigung erzielt werden drohe Freeport der komplette Lizenzentzug.

Freeport signalisierte, dass eine Schmelzanlage im Osten der Hauptinsel Java gebaut werde. Dafür lägen 2 Mrd. USD für Investitionen bereit. Weiterhin stellte Freeport 15 Mrd USD an Geldern für die in Papua gelegene Gold- und Kupfermine Grasberg in Aussicht

Fazit für 100 Tage Präsident Joko Widodo

Fallen ernüchtern aus. Seine Umfragewerte sanken um75%. Viele der Befragten stellen die Versenkung ausländischer Fischkutter und die ausgeführte Todesstrafe an Ausländern in Frage und sind der Meinung, dass dieses Indonesien mehr Schaden als Nutzen werde.

Auch die durchgeführte Preiserhöhung bei Subventionierten Benzin und Diesel gerade in den Zeiten, als Öl immer billiger wurde wird in Frage gestellt. Das Rückrudern der Regierung den Subventionierten Benzinpreis an den Ölpreis zu binden ist auf den Tiefstpreis des Öl´s geschehen, sodass bei einem Anstieg des Ölpreise der Subventionierte Benzinpreis auch schnell teurer werden kann, als wie bei der Festlegung des Preises ausgegeben wurde. Die Regierung legte den Subventionierten Benzinpreis auf 8.500 Rp (ca. 0,61 €) fest. Durch die Ölpreisentwicklung liegt dieser zurzeit bei 6.800 Rp (ca. 0,48 €) pro Liter. Nicht subventioniertes Benzin z.B. bei Shell kostet Super 8.800 Rp (ca. 0,63 €) der Liter.

One comment to “Druck auf US-Konzern Freeport wächst”
  1. es wäre höchste Zeit, dass Indonesien die Ausbeutung seiner Bodenschätze selbst übernimmt, als das ausländischen Schmarotzern zu überlassen, 238.000to Schlamm und Abraum hinterlassen diese Minen täglich, Umweltschutz ist ein Fremdwort, tja, ich weis schon Freeport ist der grösste Steuerzahler, aber man müsste diese Steuern erst mal dem tatsächlichen Gewinn gegenrechnen, schade, dass die Indonesier sich nicht aufraffen können und ihr Geschick immer in der Händen der Ausländer überlassen, ein gutes Thema, das ich mal mit den hiesigen indonesische Studenten diskuttiren werde, und richtig, Fischerboote, die einheimischen Gewässern fischen rauswerfen, man schimpft auf die Piraten am Horn von Afrika, eine Folge des Leerfischens durch , speziell €u Fangflotten, die vor Afrikas Küsten maschinell Fischfang betreiben und den einheimischen Fischer nix übriglassen und die Todesurteile, vielleicht oder hoffentlich dienen sie zur Abschreckung, werde mal ne mail schreiben, dass man die Bilder in den Flughäfen und See- aufhängt, keine Macht den Drogen !

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