Hinrichtungen stehen bevor – Oberstes Gericht in Indonesien wies Beschwerden zurück

Nun scheinen alle politischen und rechtlichen Schritte ausgeschöpft zu sein. Das oberste Gericht in Indonesien wies in den letzten Tagen, alle Beschwerden zurück.

So sollen nach Pressemitteilungen, auch die Verschärfung der Bewachung der Gefängnisinsel, auf der die Todesstrafe ausgeführt werden soll, erhöht worden sein.

Die Todeskandidaten, die seit ihrer Überführung auf ihre Hinrichtung warten, sitzen in Einzelhaft. Eine weibliche Todeskandidatin, sei aber bisher nicht auf die Todesinsel verbracht worden, da es keinen separaten Bereich, für Frauen im Todestrakt gibt.

Die zuständigen Behörden hoffen, dass die zum Tode verurteilte Frau nur auf die Todesinsel verbracht wird, wenn die Ausführung auch tatsächlich bestätigt wird.

Nach indonesischen Gesetzen müssen Todeskandidaten, drei Tage vor Ausführung der Hinrichtung über den Zeitpunkt der Ausführung, informiert werden.

UN fordert Abschaffung der Todesstrafe

Das UN-Büro für Menschenrechte in Südostasien (OHCHR), hat die asiatischen Länder aufgefordert, die Verhängung der Todesstrafe zu reduzieren oder zu stoppen.

Die OHCHR verweist auf die Rückläufigkeit im globalen Trend, bei der Umsetzung der Todesstrafe. Leider sind aber insbesondere südostasiatische Staaten, da nicht im Trend der Zeit.

Vollständig abgeschafft wurde die Todesstrafe in

  • Kambodscha
  • Philippinen
  • Timor-Leste

Ausführung der Todesstrafe ausgesetzt

  • Brunei
  • Laos
  • Myanmar

Inoffiziell Ausgesetzt

  • Thailand

Politische Anstrengungen Hinrichtungen zu reduzieren

  • Malaysia
  • Singapur

Verstärkte Ausführungen der Todesstrafe

  • Vietnam
  • Indonesien

Die OHCHR hofft das durch die Bekanntgabe dieser Zahlen auch in den beiden Ländern die an der Ausführung der Todesstrafe festhalten ein Umdenken stattfindet und Reformen in Richtung Abschaffung der Todesstrafe angestrebt werden.

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