4.000 Inseln sollen für Indonesien gesichert werden

Es ist nicht so, dass man neue Inseln finden möchte, sondern es geht wie immer um wirtschaftliche Ressourcen, die hier im Mittelpunkt stehen.

Die indonesische Regierung hat beschlossen, drei Erkundungsschiffe auszusenden, um die ca. 4.000 unbewohnten Inseln, die sich um das Archipel von Indonesien verstreuen zu erkunden und mit Namen zu versehen.

Im Anschluss soll dann bei der UNO beantragt werden, diese Inseln dem indonesischen Territorium zuzuordnen.

Das würde auch bedeuten, dass Indonesien seine Seegrenzen weiter ausbauen würde.

In den meisten Fällen geht es nicht um Bodenschätze,

sondern das Ziel ist der Fischreichtum dieser Gewässer. Seit Jokowido an der Macht ist, geht Indonesien Aggressiv gegen angebliche wilde Fischerei vor und schreckt auch nicht vor Versenkung von Eigentum fremder Staaten zurück. Erst letzte Woche kündigte der zuständige Fischerei-Minister an, 70 aufgebrachte Fischereiboote, zum siebzigsten Jahrestag der Unabhängigkeit von Indonesien, durch das Militär versenken zu lassen.

Ganz zum trotz der eventuellen Umweltschäden und auch der internationalen Rechtslage sorgt hier Indonesien wieder einmal, für einen internationalen Eklat. In den meisten Fällen können sich die Besitzer der beschlagnahmten Boote überhaupt nicht rechtlich wehren, da diese sofort nach der Festnahme abgeschoben werden.

Es wird weder rechtlich geklärt, ob die Fischerboote sich in internationalen oder in indonesischen Gewässern befunden haben, noch ob eine Beschlagnahme überhaupt durch geltendes Recht möglich ist.

Fisch ist in vielen asiatischen Ländern Grundnahrungsmittel

Mittlerweile herrscht auf See, durch Anrainer Staaten, fast Krieg um die Fischplätze. So lassen unteranderen Indonesien und auch Malaysia Kriegsschiffe zum reinen Schutz der Fischplätze patrollieren.

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