Wachwechsel jetzt Öffentlich

Der Wachwechsel im Präsidentenpalast von Jakarta, kann ab sofort öffentlich beobachtete werden.

Am Sonntag durften das erste Mal, Besucher den Wachwechsel im Präsidentenpalast beiwohnen. Die Zeremonie fand im Vorgarten des Merdeka Palast statt.

Der Präsident persönlich, bestand auf die Umsetzung, den Wachwechsel der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In vielen Ländern wird der Wachwechsel öffentlich zelebriert und von der breiten Öffentlichkeit und Touristen gern angenommen.

Wachwechsel am Präsidentenpalast in Jakarta / Screenshot: Kompas.com (Antara Foto / Reno Esnir)

Wachwechsel am Präsidentenpalast in Jakarta / Screenshot: Kompas.com (Antara Foto / Reno Esnir)

Die Präsidentengarde, die in Indonesien „Paspampres“ genannt wird, soll durch diese Zeremonie ein besseres Bild in der Öffentlichkeit erlangen. Paspampres sind Soldaten aller Waffengattungen, die eine Spezialausbildung erhalten haben. Sie haben die Aufgabe den Präsidenten und die Unabhängigkeit Indonesiens zu schützen.

Während der an jedem zweiten Sonntag im Monat stattfindenden Zeremonie des Wachwechsels, sollen unteranderem die unterschiedlichen Fähigkeiten der Mitglieder der Paspampres aufgezeigt werden.

Wie und in welcher Form man dieser Veranstaltung beiwohnen kann, wurde in der Pressemitteilung, nicht erläutert.

Das wäre bestimmt eine Touristische Anreicherung für Jakarta, obwohl ich da die Veranstaltung einmal im Monat, etwas gering erachte. 14-tägig wäre für Touristen wohl interessanter. Insbesondere, da das Wahrzeichen von Jakarta, dass Monas vor kurzem bekannt gab, dass nur noch 2.500 Personen täglich mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform  fahren dürfen.

Jakarta kämpft seit Jahren darum, mehr Touristen anzulocken.

Die Erfolge blieben bisher aus. Ein katastrophales Nahverkehrssystem und die tägliche Massenstaus schrecken unzählige Touristen ab Jakarta einen Besuch abzustatten. Weiterhin kommt es wie im Fall des Monas, immer wieder zu Planungsfehlern, die dann Touristen vor verschlossenen Türen stehen lassen.

Man kann nur hoffen das der jetzt befindliche Neu- bzw. Umbau des Nahverkehrssystem für Jakarta von Erfolg gekrönt ist, sodass Pendler tatsächlich eine Alternativ zum Moped und Auto haben.

Bisher nutzen Pendler Autos und Mopeds und verstopfen somit die Straßen von Jakarta. Ein permanentes „Stopp and Go“ in den Stoßzeiten ist die Folge.

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