Pokémon Go in Indonesien


Pokémon Go ist in Asien eigentlich noch gar nicht verfügbar, dennoch ist auch hier die Jagd bereits eröffnet.

Dank der Installationsdatei (APK-Datei), die man im Internet findet, kann man sich Pokémon Go auch in Asien herunterladen und installieren.

Pokémon Go ist einerseits ein Game was gelobt werden sollte und andererseits zur Vorsicht mahnt.

Endlich kommen millionen Kinder aus ihren verstaubten PC und Konsolenecken heraus und bewegen sich an der frischen Luft. An vielen öffentlichen Plätzen findet man jetzt Kids und auch Erwachsene die Starr auf ihr Handy schauen und versuchen seltene Pokémon zu finden und zu fangen. Genau hier liegt die Gefahr in diesem Spiel. Die Spieler bewegen sich in der Öffentlichkeit, also auch im Straßenverkehr, mit diesem Starren Blick auf ihr Handy. Das Benutzen des Handys als Fahrer, sollte ja bereits ein Tabuthema sein. Jedoch hier besteht die Gefahr der Fußgänger, dass diese ihre Umwelt komplett auszuklammern und sich nur auf das Game zu konzentrieren.

Gefahr geht von verbotenen Plätzen aus.

In der indonesischen Stadt Cirebon ist ein Franzose beim Pokémon Jagen, in ein Militärobjekt geraten. Er wurde deshalb vorübergehend festgenommen. Behördensprecher warnen eindringlich, Militär- und Polizeiobjekte bei der Pokémon Jagd zu meiden und verweisen auf die in den letzten Monaten stadtgefundenen Selbstmordanschläge auf einige dieser Objekte in Indonesien.

Bisher scheint es noch kein Opfer unter den Pokémon Jägern, Weltweit zu geben.  

Gefahr ist jedoch akut gegeben.

Indonesien hat jetzt erst einmal ein generelles Verbot für Militär- und Polizeipersonal ausgesprochen. Man befürchtet das Angehörige der Polizei und der Streitkräfte süchtig nach diesem Game werden könnten. Weiterhin könnten Daten von Militärischen Objekten durch das Game ausspioniert werden, da man nicht weiß welche Daten das Game überträgt.

Wir auf Pokémon Go - Jagd. Hier verirrte sich ein Pokémon auf Sarah´s Kopf und ich habe ihn gefangen ;-)

Wir auf Pokémon Go – Jagd. Hier verirrte sich ein Pokémon auf Sarah´s Kopf und ich habe ihn gefangen 😉

Suchtpotenzial ist enorm und dieses konnte ich bereits selbst bei meiner Tochter feststellen.

Früh morgens um drei Uhr rannte diese in der letzte Woche durch unser Haus, auf der Jagd nach neuen Pokémon. Leider führte ihr Weg dabei auch durch unser Schlafzimmer, was mich dann erst einmal erwachen ließ. Also schnappten wir uns früh um 3 die beiden Hunde und gingen auf Pokémon Jagd. Ganz zur Belustigung der Security, die erst fragte was wir mit den Handys machten, als wir kreuz und quer durch das Wohngebiet zogen.

Jetzt haben wir unsere Spitznahme weg. Wir sind jetz die „Pokémon Hunter„. 😉

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