Brite mit Drogen verhaftet

Auf Bali wurde ein Brite mit Drogen verhaftet.

Der Brite, der mit Drogen verhaftet wurde, sollte von mehreren Einwohnern bei der Polizei gemeldet worden sein, da er öfters mit Spritzen hantierte.

Die Polizei beobachtete den Briten über eine Woche lang.

Dann schlug die Polizei zu. Als der Brite sein Hotel in dem er seit über vier Monaten lebte, mit seinem Moped verließ, verhaftete die Polizei ihn. Bei der Verhaftung wurden mehrere Spritzen mit Crystal Methamphetamin gefunden. Bei der Durchsuchung seines Hotelzimmers fanden dann, die Polizisten weitere vier Spritze, mit jeweils 0,68g Crystal Methamphetamin. Weiterhin befanden sich 47 leere Spritzen im Hotelzimmer.

Dem Briten drohen zwölf Jahre Gefängnis

Der Brite gab bei seiner Verhaftung an, die Drogen nur für den Eigenverbrauch zu benötigen. Er sei massiv drogenabhängig, gab er zu Protokoll.
Bei der üblichen Pressekonferenz, wo der Verdächtige der Presse vorgeführt wurde, steckten ihn die Polizisten in einen zu engen Overall, sodass der Intimbereich offenblieb. Auch wenn er unter dem roten Overall noch eine Hose trug, verletzt dieses Vorgehen jedoch die Menschenwürde.

Brite mit Drogen verhaftet / Screenshot: Jakarta Post - 03.08.2016

Brite mit Drogen verhaftet / Screenshot: Jakarta Post – 03.08.2016

Der Brite gab an, die Drogen für 4.000.000 Rp (ca. 271 €) bei einem indonesischen Händler in Kuta / Bali gekauft zu haben. Warum die Polizei hier nicht ansetzt, um den indonesischen Dealer festzunehmen, bleibt fraglich.

Lieber einen Ausländer die Menschenwürde nehmen und ihn in einen zu engen Overall stecken, als einen indonesischen Dealer von der Straße zu bekommen.

Zum Abschluss der Pressekonferenz auf Bali, wurde dann noch bekannt gegeben, dass der Brite seit fast einem Jahr ohne gültiges Visum sich in Indonesien aufhält. Er reiste im Juli 2015 mit einem Touristenvisum in Indonesien ein.

So werden wieder einmal Ausländer unter den Generalverdacht gestellt. Alle Ausländer scheinen sich in Indonesien nur illegal aufzuhalten, oder mit Drogen in Verbindung zu stehen.

Na Gott sei Dank bin ich und meine Familie hier eine Ausnahme.

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