Neue Ameisenart opfert sich spektakulär

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Auf der Insel Borneo haben Forscher eine neue Ameisenart entdeckt, die sich auf spektakulärer Weise für ihr Volk opfert. Dabei explodiert sie förmlich und überschütten den Angreifer mit einer klebrigen gelben Masse.

03.05.2018 Neue Ameisenart opfert sich spektakulär

In dem Game Fallout 4 rennen Mutanten mit Bomben in der Hand auf ihre Feinde zu und explodieren. So ähnlich verhält sich auch eine neue Ameisenart, die Forscher auf der Insel Borneo nun entdeckten. Ameisen leben in einer Kolonie und führen dabei jeweils spezielle Aufgaben aus. Die einen sind mit der Nahrungssuche beschäftigt und andere dienen als Wächter und verteidigen ihre Kolonie bis aufs letzte.

Bisher war nur bekannt, dass Ameisen zwar bis zum eigenen Tod ihre Kolonie verteidigen, dass es aber Arten gibt, die dabei selbst sich in die Luft jagen war bisher unerforscht. Die neue Art erhielt jetzt den Namen Colobopsis explodens. Diese Ameisen sprengen ihr Hinterteil und überziehen den Feind mit einer gelben klebrigen Flüssigkeit. Das Sekret wird derzeit analysiert. Bekannt ist bereits, dass es giftig und antimikrobielle Komponenten enthalte.

Von explodierenden Ameisen wurde letztmalig im Jahr 1935 berichtet. Seitdem galt diese seltsame Verteidigungsart bei Insekten als Mythos, der nun belegt wurde. Diese Ameisenart lebt auf Bäumen im Urwald von Borneo und scheinen extrem selten zu sein. Deswegen sind die Forscher auch so begeistert über ihren neusten Fund aus dem Urwald.

Neue Ameisenart opfert sich spektakulär

Neue Ameisenart opfert sich spektakulär

Bei Staaten bildenden Insekten ist das einzelne Individuum nicht von Bedeutung.

Was für diese zählt, ist nicht das Überleben eines Einzelnen, sondern der Fortbestand der Kolonie. Bei Bienen wird der Stachel nach dem Stechen vom Körper abgerissen, damit das Gift weiter durch den Stachel in den Körper des Opfers gepumpt werden kann. Die Biene stirbt, nachdem sie den Stachel verloren hat. Diese Aufopferung bis zum Tode, kann man bei vielen Staaten bildenden Insekten beobachten.

Das es in den letzten Jahren zu immer neuen Entdeckungen von Arten in den Urwäldern kam, ist dem ungebremsten  Forscherdrang zu verdanken. So wurde in Borne erst vor Kurzem eine Minifroschart neu entdeckt.

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