Nach Asienspielen will Indonesien Olympia

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Gestern gingen in Jakarta die Asienspiele grandios zu Ende und schon träumt man in Indonesien vom nächsten Highlight!

Bei den Bewerbungen für die Fußball-WM wurde Indonesien immer wieder belächelt. Nun konnte man beweisen das man auch in Indonesien in der Lage war Sportgroßereignisse umzusetzen. Die Asienspiele waren mit kleinen Ausnahmen ein voller Erfolg für Indonesien.

Nun will Indonesien nach der ganz großen Fackel greifen!

Der indonesische Präsident Jokowido kündigte an, dass Indonesien sich für die Olympischen Spiele im Jahr 2032 bewerben möchte. Damit würde Indonesien ein direkter Konkurrent als Austragungsort für Deutschland sein, die auch eine Bewerbung als Austragungsort planen. 2020 finden die nächsten Olympischen Sommerspiele in Tokyo statt. Darauf folgen 2024 Paris und 2028 Los Angeles. Für die Austragung der Spiele im Jahr 2032 laufen zurzeit die Bewerbungen!

Natürlich würden die Olympischen Spiele ein Highlight für Indonesien sein. Nur ist Indonesien tatsächlich bereit, Menschen aus allen Regionen und religiösen Gemeinschaften aufzunehmen? Zurzeit beginnt in Indonesien ja insbesondere mit Israel eine Entspannungsphase!

Lage mit Israel entspannt sich

Aber man konnte auch bereits erleben, dass insbesondere israelische Sportler durch die indonesischen Behörden regelrecht drangsaliert wurden und das bei einer Weltmeisterschaft!

Indonesien ist nicht Bereit für internationale Sportveranstaltungen

Wer Olympia austragen möchte, muss auch religiöse Kompromisse eingehen können. Gerade die Olympischen Spiele stehen für Völkerverständigung und nicht für Hass auf andere Menschengruppen.

Ein weiterer Punkt ist die Finanzierung solcher Großsportveranstaltungen!

Bisher findet man von indonesischer Seite keine konkreten Zahlen, was die Asienspiele 2018 den indonesischen Staat gekostet haben vor. Von anderen Austragungsländern wie z. B. Rio erfuhr man, dass zum Schluss ein dickes fettes Minus auf dem Konto übrig blieb. Zwar ist Indonesien ein wirtschaftlich aufstrebendes Land, aber auch hier wird der Riss zwischen Arm und Reich immer größer. Wenn Eintrittskarten für eine Veranstaltung genau so teuer sind, wie das Monatseinkommen der meisten Menschen in diesem Land, dann läuft wohl tatsächlich etwas falsch und die Gelder sollten erst einmal in andere Projekte, als in eine monströse Großsportveranstaltung gesteckt werden.

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