Illegale Goldmine in Nordsulawesi eingestürzt Screenshot Jakarta Post

Illegale Goldmine in Nordsulawesi eingestürzt


Beim Einsturz einer illegal betriebenen Goldmine in Nordsulawesi starben nach bisherigen Angaben acht Menschen. Zwanzig konnten bisher lebend geborgen werden!

Nach ersten Erkenntnissen haben die Stützbalken des illegal gebauten Schachtes nachgegeben und sind zusammengebrochen. Wie viele illegale Goldsucher sich in der Mine aufgehalten hatten, ist bisher noch nicht bekannt. Man gehe aber von mindestens 60 Personen aus. 30 Personen seien demnach immer noch in der Mine verschüttet.

Die Regierung von Indonesien hat schwere Bergungstechnik in die Unglücksregion beordert. Dort arbeiten Rettungskräfte, seit Tagen teilweise mit der Hand um den Schacht freizulegen.

Bisher konnten die Retter acht Bergleute lebend bergen. Bei einem war die Bergung so schwierig, da bei diesem ein Bein eingeklemmt war. Man entschied vor Ort das Bein zu amputieren, damit er geborgen werden konnte. Die Rettungskräfte müssen immer wieder die Arbeiten einstellen, da das Erdreich in Bewegung geriet.

Acht Menschen konnten bisher nur Tod geborgen werden.

Zu den etwa dreißig Vermissten Personen gibt es kein Kontakt. Der Einsturz ereignete sich bereits am Dienstag, wurde jetzt aber erst öffentlich. Diese illegalen Minen liegen meistens sehr abseits von der Zivilisation und in unwegsamen Gebieten. Dieses macht dann auch den Einsatz von Rettungstechnik so schwer. Ob die noch vermissten eine Überlebenschance haben hängt davon, ab wie viel Luft zum Atmen sie haben. In der Regel wird bei diesen illegalen Minen auf Rettungsschutzräume ganz verzichtet!

In Indonesien gibt es viele illegale Bergwerke. Immer wieder kommt es aufgrund der Nichteinhaltung von Arbeitsschutzbedingungen zu Katastrophen. Da diese sich dann auch noch in sehr abgelegenen Gebieten befinden, sind diese auch kaum von den Behörden aufzufinden. Erst wenn es zu solchen schrecklichen Katastrophen kommt, erhalten die Behörden Kenntnis von diesen Minen.

Man darf davon ausgehen, dass in ein paar Wochen, wenn die Behörden sich wieder in ihre Regierungsbezirke zurückgezogen haben, in diesem illegalen Bergwerk die Arbeiten fortgeführt werden. Bis es zu einer erneuten Katastrophe kommt.



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