Der Ramadan ist da - Polizei konzentriert sich auf illegale Rennen

Der Ramadan ist da – Polizei konzentriert sich auf illegale Rennen


Zum Ramadan werden die Behörden immer besonders arbeitsam, so auch die Polizei. Diese will im Monat des Ramadan verstärkt gegen illegale Rennen vorgehen.

In Deutschland fahren die Raser mit aufgemotzten Autos in den Citys und gefährden dabei immer wieder auch andere Verkehrsteilnehmer. In Indonesien rasen insbesondere Jugendliche mit ihren Mopeds um die Wette.

Dabei kommt es auch immer wieder zu tödlichen Unfällen und schweren Verletzungen für die Fahrer und Personen, die den Rasern zujubeln. Die Polizei ist machtlos, obwohl die Strecken die für diese Rennen genutzt werden, bekannt sind.

Warum wird die Polizei zum Ramadan immer so aktiv!

In den letzten Jahren ging die Polizei ehern gegen Lokale wie Karaoke-Geschäfte vor, um Einhaltung der religiösen Vorschriften während des Ramadan durchzusetzen.

Dieses Jahr sind es diese illegalen Straßenrennen, die im Monat des Ramadan drastisch eingeschränkt werden sollen. Wenn man die Aktivität der Polizei sich anschaut, könnte man auf die Idee kommen, dass es der Polizei nur darum geht, den Jugendlichen den letzten Spaß zum Ramadan zu vermiesen.

Außerhalb des Ramadan scheint es der Polizei letztendlich egal zu sein, was auf den Straßen für illegale Rennen stattfinden.

Dieses ist aber typisch für die indonesische Polizei!

So wird drei tagelang gegen Falschparker in Jakarta vorgegangen und diesen sogar die Ventile durch die Polizei entwendet. Drei Tage später ist alles vorbei und die Falschparker stehen wieder an Ort und Stelle.

Auch die groß in der Presse verbreitete Aktion vom Abschleppen von Falschparkern, war nur eine kurze Aktion der Polizei. Man kann sogar beobachten, dass Polizisten Verkehrssündern ehern lustlos hinterherschauen, als einzuschreiten.

Städte und Gemeinden könnten in Indonesien so Reich sein!

Allein schon, wenn man Verkehrsverstöße wie Falschparken, oder das Rotlichtvergehen nur mit 50.000 Rp (ca. 3,12 €) ahnden würde, würden dieses mehrere Milliarden Rupien in die Kassen spülen. Wenn der Fahrer den Betrag nicht begleicht, braucht nur sein Fahrzeug bis zur Zahlung einbehalten werden. Man kann sich vorstellen, wie schnell der Betrag für die Auslösung des Fahrzeuges auf dem Tisch liegen würde.

Gleichzeitig würden dadurch auch die Verkehrsverstöße sinken.



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