Das große Krabbeln

Heute war wieder einmal völlige Aufregung bei unserer Tochter. Am Vormittag kam Sie vom Spielen ins Haus gelaufen und schrie Feuerwehr. Natürlich schauten wir gleich nach und sahen, das ein Angestellter mit einem Giftgebläse in die Sträucher und Vorgärten ging. Das Qualmte fürchterlich.

Wir holten Sarah erst einmal rein und schlossen alle Fenster und Türen, denn ich glaube nicht das dieser Qualm ganz Gesundheitlich OK war. Nach ein paar Minuten waren die bei uns und qualmten unseren ganzen Vorgarten ein. Unverständlich ist, dass Eltern Ihre Kinder, die sichtlich Spaß hatten, die flüchteten Kakerlaken und andere Insekten das Garauszumachen einfach den Qualm aussetzten. Einige Erwachsene wie auch der, der das Gift versprühte hatten nur einen Simplen Mundschutz auf.

Als der Qualm sich legte, sah man das große Krabbeln. hunderte von Kakerlaken krabbelten aus den Vorgärten hervor und wurden Opfer der Kids die mit Stöcken und Schuhen auf die Viecher los gingen. Nach 15 Min traute ich mich endlich wieder vor die Tür und sah das ganze Ausmaß. Hunderte von Insekten wälzten sich im Eingangsbereich, auf der Veranda. Ich holte gleich noch mal unser Insektenspray und besprühte die noch wild umher rennen Viecher. Bei einereiner Größe von 4 -5 cm ist mir echt schon anders geworden. Aber egal die Viecher haben bei mir nix zu suchen :-).

Einige Zeit Später ging das Große Fressen los. Vögel über Vögel von kleinen Spatzen bis zu größeren Exemplaren, machten sich über die armen *lol* Insekten her. Ich will nur hoffen, dass das Frühstück den Vögeln auch bekommt, nicht dass Sie auch noch das Gift zu spüren bekommen.

Kurz vor dem Mittag nahm ich dann den Besen in die Hand und fegte die Armen Tierchen die auf dem Rückenlagen und wild strampelten in Richtung  Straße, was wiederum die Vögel sichtlich erfreute, denn diese holten sich die Leckerbissen fast vom Besen ab.

2 comments on “Das große Krabbeln
  1. sag mal, wo wohnt ihr denn, hunderte von Kakerlacken, also, das hab ich in 15 Jahren Indonesien/Asien nie erlebt, da kannste ja einen Horrorfilm drehen, obwohl bei uns eine grosses Wiesengrundstück angrenzte, gabs relativ wenig Ungeziefer, K waren eigentlich selten, natürlich ist Sauberkeit eine Grundbedingung, um sich Ungeziefer vom Leib zu halten, also , wie gesagt, alle 4 Wochen waren bei uns Möbelrücken und die Küche hatten ich immer im Auge, unsere Putze säuberte jeden Tag den Boden, mit Mop und heissem Wasser , ab und zu Kontrollgang auf dem Dachboden usw !

  2. Na ja so siehste die Viecher auch nur ab und zu, das Gift hat sie ja erst rausgetrieben! Was erstaunlich ist die Ameisen scheinen gegen das Gift imun zu sein, denn die haben am Abend riesen Teile von diesen Viechern auf der Strasse abtransportiert.

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