BSD-City 15.04.2011

Nun steht wieder ein Wochenende an. Seit dem wir nun mobil sind, ist man freier und wir unternehmen mehr, als nur immer in irgendein Einkaufscenter zu fahren.

Während der Woche haben wir kaum Zeit, etwas gemeinsam mit der Familie zu unternehmen. Meine Frau geht von Mo – Fr zwischen 06:30 und 08:00 Uhr auf Arbeit und kommt erst um 22:00 Uhr wieder nach Hause. Ich bin dagegen zum Hausmann degradiert worden :-), was bedeutet, dass ich Sarah in den Kindergarten bringen muss und alles andere was da so anfällt.

Des Wegen ist das Wochenende für uns etwas heiliges, denn nur da haben wir in der Woche alle drei richtig Zeit. In den letzten Wochen waren wir in Bogor und im Norden am Meer baden. Über das unseren Strandbesuch möchte ich heute einmal ausführlicher berichten.

Vater und Tochter auf dem Weg ins Meer

Vater und Tochter auf dem Weg ins Meer

Leider hat man in Jakarta und Umgebung nicht die richtige Chance im Meer baden zu gehen, da einerseits das Wasser total um Jakarta beschissen ist und dazu noch kaum Wellen.

So fahren wir immer in Richtung Sundastrasse mit direkten Blick auf den „Anak Krakatau“ und der Insel Sumatra, die man in der Ferne erkennen kann.

Leider ist das auch ca. 125 km von uns weg so dass man schon 2-2,5 h für die Anfahrt einplanen sollte, insbesondere da die Autobahn die reinste Schlaglochpiste ist, was sich auch auf den letzten Landstraßen Kilometer nicht verbessert. Grund für die schlechten Strassenverhältnisse ist, dass in dieser Region sehr viel Schwerindustrie angesiedelt ist, unteranderem „Krakatau Steel“, das größte Stahlwerk Indonesiens. Die Überladenen LKW´s quälen die Straße und das stetige Ausbessern macht es auch nicht besser, sodass Teile der Straße schlimmer sind, als ein deutscher Feldweg sind.

Lage unseres Badeortes Grafik: Google Earth
Lage unseres Badeortes Grafik: Google Earth

Die Region hatte wahrscheinlich auch einmal, Touristische Bedeutung vorallem für Indonesier, dieses beweisen die teilweise stark verfallenen Hotels und Villen entlang der Strandstraße. Ein Vorteil hat das ganze man ist einigermaßen allein am Strand.

Seit unserem letzten Besuch hat sich aber auch viel verändert. So hat sich der Eintritt zum Strand bzw. die Parkgebühr für das Auto von 20.000 Rp (1,59 €) auf nunmehr 40.000 Rp (3,17 €) verdoppelt.

Auch sind mehr Leute als wie wir vor einem halben Jahr da waren am Strand, was dann auch die Händler und möchtegern Massagedamen zu Haufen an den Strand locken. Diese sind richtig Aufdringlich! Ich habe bei 20 Aufgehört zu zählen, als uns eine ältere Dame immer wieder braune kleine Bananen andrehen wollte. Auch die Massagedamen, lassen sich auf ein „Nein“ nicht ein und setzen sich auch noch in den angemieteten Strandbungalow. Nervig, nervig wenn man seine Ruhe haben möchte, da hilft es nur sich ins Meer zu stürzen. Aber das kennt man ja, nun auch schon von Bali.

Ansonsten, kann ich aber für badefreudige den Weg dahin, wärmstens empfehlen, da es ist eine alternative für Bali ist und es sich auch eine Tagesreise lohnt.

Von dieser Stelle starten auch Boote, die man mieten kann um den Krakatau zu besuchen und anschließend schnorcheln über einem Rief, was schon ein einmaliges erlebniss ist.

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