Menschenrechtsverletzung in Indonesien

Einer Gruppe indonesischer Punks ist zwangsweise geschoren worden. Foto: Hotli Simanjuntak

In Indonesien in der Provinz Aceh gilt die Scharia, in einer besonderen harten Form. Aceh ist seit dem großen Tsunami  vom 26.12.2004 vom Bürgerkrieg befreit, als es nach der Katastrophe endlich zu Friedensverhandlungen zwischen der GAM  (Unabhängigkeitsbewegung Aceh) und der indonesischen Regierung.


Die GAM gab den bewaffneten Kampf auf und die indonesische Regierung sicherte Aceh einen Autonomen Status zu. Dadurch wurde unteranderem vereinbart, dass die Provence Aceh nun 70% der Erdgas Einnahmen erhält statt vorher nur 5%. Im Gegenzug führte die Provinzen Regierung die Scharia in Aceh ein.

Nun kam es aufgrund der Scharia zu Menschenrechtsverletzungen, als auf einem behördlich genehmigten Konzert 65 Jugendliche festgenommen wurden und ohne Gerichtsurteil in ein Umerziehungslager gesteckt wurden.

Die Jugendlichen wurden vom Polizeichef Iskandar Hasan persönlich bestraft, in dem er Ihnen die Haare zu rasieren und Ihre Füße waschen lies. Auf die Frage des Verdachtes der Menschenrechtsverletzung antwortete der Polizeichef in einem Telefoninterview “Dies ist ein freies Land, aber es gibt Grenzen”.

Anstößig fand der Polizeichef, die Haare und die Kleidung der Jugendlichen. Auch wenn das Konzert genehmigt wurde, so haben sich die Jugendlichen so zu verhalten, dass dieses Gott gefalle.

Da zeigt sich wieder einmal Islam und Menschenrechte sind ein zweischneidiges Schwert.

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