Ausländische Investoren greifen in den Wahlkampf ein

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Die Deutsche Bank in Jakarta hat eine Umfrage bei Investoren im Mai durchgeführt, die verdeutlicht, dass 74% der Anleger den jetzigen Gouverneur von Jakarta Joko “Jokowi” Widodo unterstützen und bereit sind nach der Wahl von „Jakowi“ zum Präsidenten, ihre Investitionen sogar auszubauen.

Hingegen würden 56% der Investoren, bei der Wahl des wegen Menschenrechtsverletzungen verdächtigten Präsidentschaftskandidaten Prabowo, aus Indonesien abziehen!

Mit Sicherheit wird diese Umfrage der Deutschen Bank nicht die Wahl beeinflussen. Es ist aber interessant zu sehen wie sich Anleger verhalten würden, nach der Wahl des Präsidenten, die am 06.07.2014 in Indonesien stattfinden wird.

6 Kommentare zu “Ausländische Investoren greifen in den Wahlkampf ein”
  1. 56% würden abziehen, Investoren investieren dort, wo sie den meisten Reibach machen, Politik unintressant, gestern war Tag des Kindes, grosses Thema Kinderarbeit-was sagen indonesisches und ausländische Investoren zu dem Thema?

  2. Franz langsam wirste ein wenig Armseelig! Du willst doch nicht behaupten, dass bei BMW oder DHL in Indonesien Kinderarbeit unterstützt wird? Man könnte da echt mal die Konzernspitze fragen ob die davon was wissen!

    Selbst bei Adidass Indonesia wurde bisher kein Fall von Kinderarbeit bekannt, also hör auf so ein Stuss zu erzählen. Es geht um Investitionen von Deutschen Investoren! Umfrage Deutsche Bank! Also beweise deine Behauptungen, das ein einziger deutscher Investor Kinderarbeit unterstützt. Das kann sich glaube ich keiner leisten!

  3. In der westlichen Welt haben viele Investoren schon mal von Jokowi gehört und sein Nymbus wertet im Moment das Image Indonesiens sehr auf. Probowo kennt außerhalb Indonesiens quasi niemand. Sollte Prabowo gewinnen wird es eine Art Schockstarre der Investoren geben, erst dann würde der Welt über Nacht dämmern, was für ein rückständiges nationalistisches Volk die Indonesier sind. Es geht bei dieser Wahl um den Ruf einer ganzen Nation mit heftigen Folgen für die Bevölkerung.

  4. Kinderarbeit gibts auch in D nicht, trotzdem wird darüber diskuttiert, weil es ein Weltweites Problem ist, aber nimm mal die Mädels, die man in Indonesien aus den Dörfern holt, und für minimale Bezahlung und Verpflegung arbeiten lässt, frag mal deine Verwandten, was die ihren Angestellten zahlen, Ausbeutung muss man nicht unbedingt am Alter fest machen! Dazu die Ausbeutung der Näherinnen durch die grossen ausländischen Firmen, und natürlich müssen die Kinder speziell auf dem Land mitarbeiten, sei es auf dem Feld oder anderswo, zB beim Flusskiesel zerkleinern, hast du aber sicher noch nie gesehen, oder??

  5. das grösste Problem ist die Korruption, gerade für kleiner Unternehmen-sagte ein Bekannter zu mir, du bist Elektriker, die Leute wollen alle gute Installationn in ihren Häusern, nimm dir eine Sponsor und mach ein Geschäft auf, also, eine Blutsauger, der 20% kassiert, nur damit ich arbeiten DARF, bin ich bekloppt, Jeder, der Indonsien kennt, weis wie das Land in den Klauen der korrupten Beamten und Führungsschicht ist, das ändert sich auch in den nächsten 100 Jahre nicht, und ehrlich gesagt-die ganze Grundeinstellung des Volkes müsste sich komplett ändern!

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