Gericht hebt Ministerentscheidung auf

Ein Gericht in Indonesien, hob jetzt per Gerichtsbeschluss einen Erlass des Jugend und Sport Minister auf.

Dieser hatte ohne einen Gerichtsbeschluss, den indonesischen Fußballverband gesperrt, da dieser sich weigerte zwei Mannschaften aus dem Fußballverband auszuschließen, da bei diesen angeblich Ungereimtheiten, im finanziellen Managementbereich aufgetreten sein sollen.

Der übereifrige Minister sperrte ohne einen rechtsgültigen Gerichtsbeschluss abzuwarten, den Verband in Indonesien. Dadurch war dieser nicht mehr geschäftsfähig.

Die FIFA setzte Indonesien eine Frist, den Status des Verbandes wieder herzustellen und drohte mit einem Ausschluss aus der FIFA.

Kurz vor Ablauf der gesetzten Frist durch die FIFA, stellte sich sogar der Präsident hinter seinen Minister und hieß die Tat als gut.

Nur scheint Jokowido vergessen zu haben, dass Indonesien kein Autoritärer Staat ist, sondern eine rechtstaatliche Demokratie.

Nur ein Gericht kann Strafen verhängen, und nicht ein einzelner Minister, nach dessen Laune!

Das Gericht kam im Urteil zu folgender Feststellung.

Das erlassende Dekret mit dem Verbot des Fußballverbandes ist ungültig. Der Sportminister gab im Dekret keine gesetzliche Grundlage an, die der Fußballverband verletzt haben sollte. Abgesehen davon war die gesetzte Frist, zwischen der Mitteilung und der ausgesprochenen Sanktion, viel zu gering.

Ein Präsident sollte eigentlich wissen, welche Abläufe und Fristen notwendig sind. Wie er sich dennoch hinter den Minister stellen konnte, ist fragwürdig.

Die FIFA hatte mittlerweile Indonesien aus dem Internationalen Fußballgeschäft ausgeschlossen und somit die Zahlung unteranderen auch für die Jugendförderung eingestellt.

Nach dem Gerichtsbeschluss kann man nur hoffen, dass der Weltverband die Sperre so schnell wie möglich aufhebt, damit Indonesien wieder am internationalen Fußballgeschäft teilnehmen kann.

Foto: Torsten Bogdenand  / pixelio.de

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