Impfstoff Skandal in Indonesien weitet sich aus

Ein Ehepaar hat in Indonesien, 13 Jahre lang Infusionslösungen die als Impfstoff getarnt waren, an Krankenhäuser und Apotheken verkauft.

Die Verkauften Ampullen wurden als Komplett Basic Immunisierung Impfstoff deklariert und sollten für Hepatitis B, Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Masern und Tuberkulose schützen. Dieser Impfstoff wird in der Regel Kleinkindern verabreicht.

Das Ehepaar, das gern auf Facebook und anderen Sozialen Netzwerken mit ihrem Reichtum immer wieder Protzte, wurde mit 13 weiteren Komplizen verhaftet. Ihnen droht nun eine Haftstrafe von 15 Jahren Gefängnis.

Die Regierung versucht den Skandal herunterzuspielen, kann aber selbst bisher nicht angeben, welche Kinder nun nicht ausreichend geimpft sind. Nach Polizeimeldungen seien 1% der geimpften Kinder in Jakarta, Banten und West-Java betroffen. Da in diesen Gebieten die Meisten Menschen von Indonesien leben, kann man auch bei der vermuteten Laufzeit von 13 Jahren, von mehreren Millionen Betroffenen ausgehen.

Impfskandal in Indonesien

Impfskandal in Indonesien

 

Die als Impfstoff verabreichte Infusionslösung, sei nicht schädlich gewesen. Da diese in der Regel bei Flüssigkeitsmangel verabreicht wird, unteranderen bei OP ´s.

Die Gefahr liege im fehlenden Impfschutz bei den Kindern.

Ob man die betroffenen Kinder weiter eingrenzen kann ist fraglich, genau wie die Nachholung der Impfung.

Wie ist sowas nur möglich?

In Indonesien ist die medizinische Versorgung, dezentral aufgestellt. Jedes Krankenhaus und jede Arztpraxis ist natürlich bestrebt, die notwendigen Medizinischen Produkte so preisgünstig wie möglich, einzukaufen.

So verlangten einige belieferte Krankenhäuser, nicht einmal einen Herkunftsnachweis.

Dieses soll sich jetzt nach Regierungsvorstellungen ändern. So soll jetzt die Herkunft von Medizinischen Produkten, lückenlos Dokumentiert und nachvollziehbar werden.

Ob diese Maßnahme in Indonesien ausreichend ist, bleibt fraglich.

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