Indonesien und Deutschland in den UN-Sicherheitsrat gewählt

Indonesien hat es tatsächlich geschafft und genügend Stimmen sammeln können, um einen begehrten nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu erhalten.

09.06.2018 Indonesien und Deutschland in den UN-Sicherheitsrat gewählt

Am Freitag wurden die Wahlen für die zweijährige Amtszeit für nichtständige Mitglieder im UN-Sicherheitsrat durchgeführt. Die Amtszeit für die fünf Mandate beginnt am 01. Januar 2019 und dauert zwei Jahre. Einstimmig wurden Deutschland, Belgien, Südafrika und die Dominikanische Republik gewählt. Indonesien musste lange zittern und lieferte sich bei der Wahl ein Kopf an Kopf rennen mit den Malediven. Dieses bestätigt meinen Artikel aus dem Jahr 2016, als sich Indonesien für diesen Sitz offiziell bewarb.

Indonesien bewirbt sich für UN Sitz

Der indonesische Botschafter bei der UNO, Dian Triansyah Djani, erklärte im Vorfeld der Wahl, das viele Länder Indonesien ihre Unterstützung zugesagt hatten. Bei der Wahl ist eine zwei Drittel Mehrheit notwendig. Nun zum Schluss fehlte dann doch Indonesien die benötigte Unterstützung, um im ersten Wahlgang diesen begehrten Platz zu erhaschen. Dass es gerade ein Land wie die Malediven sind, die Indonesien den Platz streitig machten, zeigt die tatsächliche Zustimmung der Politik, die Indonesien im In- und Ausland durchführt.

Jetzt hat Indonesien den Platz erhalten und nun darf man auch zeigen, ob Indonesien bereit ist globale Politik insbesondere die Einhaltung der Menschenrechte für die, die UN als Erstes steht, bereit ist.

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Ich persönlich bin der Meinung, dass die UNO endlich eine Umstrukturierung insbesondere des Sicherheitsrates benötigt. Es kann nicht sein, das bei der UNO immer noch Kalter Krieg gespielt wird und Sanktionen, die Menschen im eigentlichen Sinne helfen sollen aufgrund von Interessenkonflikten boykottiert werden. Großbritannien, Frankreich, Russland, China und die USA können als einzige Länder ihr Veto einlegen und damit Konflikte weiter anschüren.

Dieses Verhalten sieht man ganz deutlich im derzeitigen Syrien Konflikt, wo Russland und die USA, zwei verschiedene Konfliktparteien unterstützen. Gegenseitig wird hier durch Vetos eine Lösung des Konfliktes verhindert. Gleichzeitig unterstützen beide Länder ihre bevorzugten Konfliktparteien militärisch. Für mich persönlich ist das ein Interessenkonflikt. Die Abschaffung des Vetorechtes und die Umsetzung einer zwei Drittel Mehrheit würden den betroffenen Menschen, insbesondere den Kindern eine viel schnellere Hilfe in Konflikten gewährleisten.

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