In der letzten Woche hatte ich mit meiner Artikelserie über ein neues Business, was ich in Indonesien aufbaue begonnen. Nun schauen wir uns einmal an was sich in der ersten Woche so getan hat.

Warum ich das öffentlich mache?

Ich erhalte immer wieder Fragen, wie ich mein Geld in Indonesien verdiene. Natürlich gibt man nicht alles Preis, denn die Konkurrenz schläft nie. Die meisten werden ja bereits wissen, dass ich unter anderem Kaffee exportiere. Hier in erster Linie Kopi Luwak. Vom Endkunden Geschäft hat sich das mittlerweile in Richtung Belieferung von mittelständischen Großhändlern entwickelt. Das reine Endkundengeschäft ist hier in den Hintergrund geraten. Einerseits habe sich in den einzelnen Ländern selbst Importeure gefunden, die den Kaffee jetzt schneller Liefern können und zweitens sind die Gebühren in den letzten Jahren drastisch explodiert. Man schaue sich nur die Versandkosten aus ID an. Hatte ich anfangs 70.000 Rp bezahlt für den Versand eines 250g Päckchen sind wir jetzt mit durchschnittlich 140.000 Rp fast beim doppelten Versandkostenpreis angelangt. Und da hilft auch nicht das der Kurs zum USD von ehemals 1:10.000 auf mittlerweile 1:14.000 gefallen ist. Es gibt nur wenige Länder größtenteils Afrikanische, wo ich noch nicht meinen Kaffee geliefert habe.

Bis März dieses Jahres hatte ich auch nebenbei an einer privaten Fremdsprachen-Schule, Deutschunterricht gegeben. Das ist aber auch nur ein Business, was man ehern nur nebenbei machen kann, da man hier von den Schülern abhängig ist. In der Regel gab es an dieser Schule nur Einzelunterricht. Von Anfangs 14 Unterrichtsstunden pro Woche, wurde es letztendlich immer weniger, was wohl auf die mangelnde Werbung des Unternehmens zurückzuführen war. Im März hatte ich dann nur noch drei Schulstunden am Samstag. Eine Schulstunde war immer 90 Minuten lang. Einerseits wurden dadurch auch die Einnahmen immer geringer, andererseits wollte ich das Wochenende für meine Familie freihaben.

Meine Frau arbeitet in Jakarta bei einer chinesischen Großbank. Sie geht früh um 6:30 Uhr aus dem Haus und kommt abends gegen 21 teilweise sogar erst 22:00 Uhr nach Hause. So haben wir eigentlich nur das Wochenende für ein Familienleben.

Auch mit diesem Blog verdiene ich ein paar USD hinzu, sowie weitere Geschäfte die ehern im Hintergrund ablaufen und den Topf füllen. Da ich natürlich nicht alles preisgeben werde oder besser gesagt möchte, will ich die Umsetzung eines neuen Business einmal den Ablauf verdeutlichen.

Neues Business hat mit Grafik zu tun

Es war ja nicht schwer zu erraten, dass sich das neue Business um Grafikerstellung handelt. Dieses konnte man ja aus meinem ersten Beitrag der Artikelserie bereits herauslesen. Um was es direkt gehen wird, werde ich offen legen, wenn der Aufbau abgeschlossen ist. 

Welche Aufgaben habe ich bisher erledigt. 

  • Ich habe eine Webseite erstellt und diese mit Inhalt gefüllt
  • Dazu kamen mehrere Blogartikel die ich verfasst und veröffentlicht habe
  • Gleichzeitig habe ich auf Freelancer Portalen Grafiker gesucht und mittlerweile 7 mit Aufträgen betraut
  • Eine Facebook Seite und eine dazugehörenden Facebook Gruppe wurde eingerichtet
  • Ich habe auf Facebook begonnen vorsichtig in verschiedenen Gruppen mein neues Unternehmen zu bewerben.

Insbesondere der letzte Punkt auf dieser Liste ist einer der schwersten. Eine Webseite zu erstellen und auch eine Facebook Seite bringt erst einmal keine potenziellen Kunden, da keiner weiß das man diese Dienstleistung anbietet. Dieses könnte man damit beschleunigen, indem man Werbung auf Google, oder Facebook schaltet. Dieses kostet nun aber auch Geld und ich will die Startkosten hier so gering wie möglich halten.

Der einfachste Weg ist, Gruppen zu suchen, wo sich Gleich­ge­sinn­te treffen und über diverse Themen diskutieren. Hier sollte man niemals den Fehler machen, sofort mit einer massiven Werbekampagne vorzustürmen. Da wird man wohl schneller von Admin gesperrt, als einem lieb ist. 

Also beginn man erst einmal mit der Einschleim Methode. Insbesondere in geschlossenen Gruppen beteiligt man sich an Diskussionen und trumpft mit Fachwissen auf. Wenn man keine Ahnung hat, Google weis meistens alles. Aber bitte niemals die Links setzen, sondern nur, wenn die Aussage hinterfragt wird. Denn man will sich ja als Profi darstellen, der so gut wie alles zu diesem Thema weiß. Kommt jetzt ein Trade auf, wo es um die Dienstleistung geht, die ich anbiete, bietet man immer wieder einmal seine Hilfe an. Der einfachste Weg ist der Hinweis, man solle eine PN (Privatnachricht) senden. Gleichzeitig habe ich auch bereits mehrfach in der Gruppe wo ich richtig aktiv bin, meine Dienstleistung angeboten. Beim dritten Mal gab es eine Verwarnung vom Admin. „Zweimal Werbung reicht doch“ war sein Kommentar. Einen Beitrag veröffentlichte er nicht, wo ich expliziert mein Unternehmen vorstellte. Dazu muss man sagen, dass in dieser Gruppe generell, alle neuen Beiträge vom Admin vor der Veröffentlichung genehmigt werden müssen.

Also eigentlich eine Mist-Gruppe die ich mir hier ausgesucht habe

Aber es muss auch so gehen und das bewiesen die zwei Verkäufe meiner Dienstleistung, die ich erreicht habe. Weitere Anfragen stießen bereits auf Interesse, wobei viele sich aus dem Urlaub meldeten und sich, wenn sie zu Hause sind noch einmal melden wollten.

Anzumerken ist, dass ich expliziert hier nur deutschsprachige Kunden ansprechen werde. Läuft das, kann man englische Kunden dann auch dieses anbieten. Dann sollte aber alles voll automatisch laufen. Ich also nur noch mein Kontostand überprüfen brauche. 

Wie ich das Umsetze will ich in dieser Artikelserie aufzeigen!

Kommen wir jetzt einmal zu den konkreten Zahlen

Um eine Webseite ins Internet zu stellen, benötigt man einen Webserver.

Von kostenlosen Webhostern halte ich nichts. Einerseits werden Kunden mit Werbung überhäuft und andererseits handelt es sich in den meisten Fällen um eine Subdomain, wie z. B. meineWebseite.blog.de. Das ist unprofessionell, deshalb einen eigenen Webserver mieten und dazu eine eigenen Domain, w.z. B. bayi.de.

Was habe ich bisher an Kosten gehabt? Ich bin bei all-inkl.com gehostet und habe dort einen Premium Server, wo ich alle meine Projekte gehostet habe. Hier zahle ich ca. 91 € im Jahr. Das geht natürlich auch günstiger, wenn man nur wenige Projekte plant. Hier bietet all-inkl.com einen Tarif, ab 4,95 € mtl. an, inklusive 5 Datenbanken 50 GB Speicher und 5 Freidomains.

 

Damit lägen die Gebühren für die Webseite eigentlich bei null Euro. Da ich aber hier transparent einmal die Kosten in dieser Artikelserie aufschlüsseln möchte, buche ich einfach für mich das kleinste Paket bei all-inkl.com. 

Das wären 4,95 € mtl., wobei man bei einer Jahreszahlung noch einmal 10 Prozent Rabatt erhält. Damit liegen die Kosten also bei 54,00 € im Jahr. 

Als Benutzeroberfläche nutze ich für alle meine Projekte WordPress mit einem kostenlosen Template. Wie die Webseite aussieht, müsst ihr euch leider noch gedulden. Aber hier fallen erst einmal keine weiteren Gebühren an. 

Auch alle installierten Plugins sind Kostenlos verfügbar. So habe ich um meine Dienstleistung zu verkaufen WooCommerce installiert und als Zahlungsmodul PayPal eingerichtet. Zu PayPal und anderen Zahlungsmodulen komme ich in einem der nächsten Artikel zu sprechen.

Dann habe ich mir ein Logo von einem Designer erstellen lasse. Da dieser nur am Wochenende arbeitet und maximal 1–2 Designs erstellt, kommt er nicht auf die Mindestauszahlungssumme von 150.000 Rp. Diese habe ich festgelegt für Designer die kein BCA Konto verfügen, da ich hier 5.000 Rp pro Überweisung bezahlen muss. Für das Logo habe ich 80.000 Rp bezahlt!

Ausgaben gesamt

  • – 54,00 €  = -854.827 Rp Webserver
  • – 156.000 Rp Logo + Designer 1 
  • – 5.000 Rp Überweisungsgebühren
  •  – 4,29 € = 67.892 Rp PayPal Gebühren

Umsatz gesamt

Ich hatte ja bereits berichtet, dass ich zwei Verkäufe erzielt habe. Ich biete drei verschiedene Pakete an, die Designer-Dienstleistungen enthalten.

  • 32,00 € = 506.413 Rp Verkauf Paket 2
  • 49,50 € = 783.397 Rp Verkauf Paket 3

Gesamt E/A

  • 1.289.810 Rp Einnahmen
  • 1.083.719 Rp Ausgaben

Gesamt:  +206.091 Rp

Dafür, dass ich Ausgaben mit einkalkuliere, die ich nicht hatte, ist es ein schönes positives Sümmchen in der ersten Woche.

Größere Ausgaben sollten jetzt erst einmal nicht mehr anfallen, außer natürlich die Designer, die ab jetzt regelmäßig bezahlt werden müssen.

 

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