Nach Katastrophe in Papua, angeblich Süßwasserhaie entdeckt / Screenshot: Twitter

Nach Katastrophe in Papua, angeblich Süßwasserhaie entdeckt


Nach der Katastrophe in Papua mit 79 Todesopfern wurden angeblich mehrere Haibabys, weit weg vom Meer entfernt entdeckt.

Bewohner in Papua, die von der Flutkatastrophe betroffen waren, fanden angeblich mehrere Babyhaie, nachdem das Wasser zurückgegangen war. So wurde in den sozialen Medien ein Video veröffentlicht, was viral ging.

Die gezeigten toten Haie haben Ähnlichkeit mit schwarzen Riffhaien. Der Mann in dem Video sagt, dass man diese toten Haibabys nach der Flut in der Nähe einer Ortschaft gefunden habe.

In der Nähe des Fundortes, der kilometerweit vom Meer entfernt ist, befindet sich der größte See von Papua. Dieser liegt 75 Meter über den Meeresspiegel.

Wahr oder fake?

Forscher, die sich das Video anschauten, sind sich sicher, dass die Haibabys, aus dem Süßwassersee stammen. Dieser habe sich erst im Laufe der Jahrhunderte gebildet und war Teil des Meeres. Es scheint wahrscheinlich, dass sich die Haie, deren Weg ins Meer versperrt wurde, sich mit der langsamen Entsalzung des Wassers im See arrangierten und sich anpassten. Der See wird von zwei Flüssen gespeist.

So seien aus den Haien Süßwasserhaie geworden sein. 

Was gegen die Forscher spricht!

Auf dem See wird Fischfang betrieben! Und bisher gab es keine Meldungen, dass es in diesem See Haie geben soll. Es kann natürlich auch sein, dass es eine unterirdische Verbindung zum Meer gibt.

Das Gebiet und der See sind fast unerforscht. Einerseits ist Papua immer noch eine Unruheprovinz. Separatisten kämpfen für die Unabhängigkeit von Papua. Indonesien verbot jahrelang ausländischen Wissenschaftlern den Zugang zu Papua.

Aber es könnte sich natürlich auch um eine Fakeaktion handeln.

So wurden mehrere Fakeaktionen aus Indonesien bekannt. So wollte ein indonesischer Wissenschaftler den Weg gefunden haben, aus Wasser Benzin herstellen zu können!

Oder einfach Kreaturen, die gefunden werden und für unnatürlich verkauft werden wie in diesen beiden Fällen hier.

Oder der Fall einer Gummipuppe, der als Engel ausgegeben wurde und Hunderte von Pilgern anzog!

Man sieht also, dass gerade unglaubwürdige Geschichten hinterfragt werden sollten. Es wäre natürlich wissenschaftlich interessant, ob es tatsächlich möglich sei, dass in diesem See Haie lebten. Wobei dass dann wohl wiederum für die Anwohner nicht gerade als Glücksfall angesehen werden dürfte. 



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