FPI sagt Indonesische Christen sollen dankbar sein

Ein Sprecher der FPI( Islam Defenders Front), Munarman, sagte am Dienstag gegenüber von Pressevertretern, dass die indonesischen Christen, wie auch andere islamistische  Organisationen froh sein sollen, das die FPI sich so stark gegen ein Verbot des Konzertes von Lady Gaga macht.

Immerhin verunglimpfe Lady Gaga, dass Kreuz während des Auftrittes.

Es ist schon ein starkes Stück finde ich wenn eine radikale Organisation, die mit Mord und Todschlag nicht zurückschrecke sich als Vertreter aller Religionen bezeichnet.

Am Freitag soll eine Kommission entscheiden ob das Konzert nun stattfindet oder abgeblassen wird. Gegner und Befürworter des Konzertes demonstrieren seit Tagen immer wieder in der Öffentlichkeit.


Das Konzert wurde von der Polizei in Jakarta verboten, da Mitglieder der FPI öffentlich drohten, in Jakarta sollte das Konzert stattfinden werde man auf den Straßen von Jakarta für Chaos sorgen.

Der zuständige Kulturminister sagte am Freitag, dass er das letzte Wort habe ob oder ob nicht das Konzert stattfinden wird. In diesem Sinne überschritt die Polizei mit dem Aussprechen des Verbotes bereit ihre Kompetenzen. Es ist anzunehmen, dass in den Reihen der Polizei viele Unterstützer der radikalen Partei FPI stehen. Vor ein paar Monaten wurde im Parlament über ein Verbot  der FPI diskutiert, daraufhin schwor die FPI öffentlich zu Gewalttaten zu distanzieren. Grund damals war, die Ankündigung von Mitgliedern der FPI in Tangerang gegen Geschäfte vorgehen zu wollen die Alkohol verkaufen. Die Begründung war damals sehr scheinheilig. Angeblich sie mit dem Verkaufsangebot Kinder und Jugendliche gefährdet und die Polizei unternehme nichts. Aus diesem Grunde müssten diese Geschäfte überfallen werden!

Sollte das Konzert von Lady Gaga stattfinden, sehe ich es als erneute Niederlage der FPI an, die mit ihren Gewaltdrohungen demnach keine Change gegen den Staat hat. Aber warten wir einmal ab wie sich die Kommission am Freitag entscheidet. Klar ist das Gegner und Befürworter des Auftritts von Lady Gaga sich im Vorfeld noch einen massiven Schlagabtausch liefern werden.

6 Kommentare zu “FPI sagt Indonesische Christen sollen dankbar sein”
  1. Lieber Silvio, Religionen sind von Menschen erfunden, für Menschen , um diese manipulieren können, dazu gehören die grossen Weltreligionen, wie Christen-Islam-auch Kommunismus-und in D die Umweltbewegung, seit dem neusten!
    Wobei die RKK die reichste Kirchen der Welt ist , der grösste Arbeitgeber in D und für sich in Anspruch nimmt, die alleinseligmachende zu sein, dh. Niemand kommt ins Paradies, der nicht getauft ist, usw, man kann sagen, keine Kirche der Welt geht so gnadenlos mit den Menschen um, wie die RKK, keine Kirche ist so gewaltbereit, ihre Privilegien zu verteidigen, da sind alle anderen die reinsten Lämmer,
    die Diskussion in I mit den radikalen Moslems ist wichtig und notwendig, die Gelegenheit mit anderen Gruppen zu diskittieren notwendig, und dass die Indonesier kein lächendes Volk sind, sondern dass unter dem Lächeln geballte Gewalt ist, kann man doch überall sehen, einfach mal einen Indonesier zu nahe treten, dann ist was los, man könnte jetzt mindesten 10 Seiten schreiben, aber es ist gut, wenn man die Probleme nicht unterm Tisch, sonder auf dem Tisch diskuttiert !
    PS gerade der Papst nimmt für sich in Anspruch für ALLE Menschen, das Oberhaupt zu sein !“

    PS in D werden alle sozialen kirchlichen Einrichtungen zu 80% von Steuergelde finsnziert !
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html

  2. Ähnlich erging es Lady Gaga auf den Philippinen, die anders als Korea fast ausnahmslos von Christen bevölkert sind. In der Hauptstadt Manila machten katholische Gruppen derart mobil, dass sich sogar der Präsidentenpalast einschaltete. Man sei nicht in der Position, die Konzerte zu verbieten, ließ Benigno Aquino die aufgebrachten Gläubigen wissen – und sagte in guter demokratischer Tradition polizeilichen Schutz für die Fans zu.

  3. Tja, was Glaube und Aberglaube im 21 Jahrhundert noch so alles anrichten kann….

  4. Ähnlich erging es Lady Gaga auf den Philippinen, die anders als Korea fast ausnahmslos von Christen bevölkert sind. In der Hauptstadt Manila machten katholische Gruppen derart mobil, dass sich sogar der Präsidentenpalast einschaltete. Man sei nicht in der Position, die Konzerte zu verbieten, ließ Benigno Aquino die aufgebrachten Gläubigen wissen – und sagte in guter demokratischer Tradition polizeilichen Schutz für die Fans zu.

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